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In neuen Farben gleich zum hochprämierten Sieg?

Lange stand Notre Ruler aus dem Quartier von Peter Schiergen im Großen Preis, am Ende entschied man sich dann doch für das Auktionsrennen am gleichen Tag (zum Racebets-Langzeitmarkt).

Dennoch sollte die Nennung für den Grand Prix ein Zeichen dafür sein, dass die neuen Besitzer des dreijährigen Rule of the World-Sohns ordentlich Mumm auf ihn haben. Vor einigen Wochen ist der Ex-Stall Hornoldendorfer an Red & White Racing verkauft worden, am Sonntag trägt er im Preis der BBAG Jährlingsauktion (52.000 Euro) erstmals deren Farben (zum pferdewetten.de-Langzeitarkt).

Notre Ruler, der im Derby Vierter wurde und danach auch im ersten Test gegen die älteren Pferde im Fürstenberg-Rennen (Gr.III) als Dritter eine gute Form zeigte, geht als leichter Favorit in die Prüfung. Sein stärkster Gegner dürfte Dicaprio sein. Der Derby-Mitfavorit aus dem Stall von Henk Grewe wurde im Derby ordentlicher Sechster, seine beste Form zeigte er aber wohl im Münchener Derby-Trial. Auf schwerer Bahn ließ der Grewe-Galopper auch Notre Ruler, der dort Zweiter wurde, keine Chance, doch am Sonntag ist die Bahn vielleicht nicht in dem besten Zustand für den Adlerflug-Sohn, der weiches Geläuf bevorzugt.

Doch Dicaprio hat vier Kilo gegen Notre Ruler in der Hand, die er in München und Hamburg nicht hatte. Gemeinhin wird erwartet, dass es zum Duell des Derby-Vierten und des Derby-Sechsten kommt, die sechs übrigen Starter gehören hier zur Außenseiter-Riege.

Doch Tangut (Andreas Wöhler) und Ancona (Andreas Suborics) waren jeweils auf Gruppe II-Ebene als Viertplatzierte nur knapp an einer Gruppeplatzierung vorbeigeschrammt und könnten hier für eine Überraschung sorgen.

(10.09.2020)