News

Namos gewinnt nun auch die Goldene Peitsche

Der von Dominik Moser trainierte Namos hat am Sonntag seinen Status als Deutschlands bester Sprinter locker und leicht verteidigt.

Der vierjährige Medicean-Sohn aus der Zucht des Gestüts Brümmerhof gewann zum ersten Mal in seiner Karriere die 150. Casino Baden-Baden Goldene Peitsche und damit Deutschlands begehrtesten Ehrenpreis und das in neuer Rekordzeit. Dabei hinterließ der zweifache Sieger der Silbernen Peitsche einen hervorragenden Eindruck, denn er kam in der mit 27.500 Euro dotierten Gruppe III-Rennen zu einem leichten Sieg und zeigte damit wohl die beste Karriereleistung in Deutschland. Schon nach dem Start an der 1200-Meter-Marke konnte man Namos unter Wladimir Panov in vorderer Linie ausmachen.

Der vierjährige Hengst, der zu einer Quote von 4,4:1 in Deutschlands wichtigstes Fliegerrennen gestartet war, strebte dann aus dem Knick heraus in die Mitte der Bahn. Und genau von dort machte er im Einlauf schnell klar, dass in dem auf Gruppe III-Ebene abgestuften Rennen, der Sieg nur über ihn gehen kann. Immer wieder legte er zu und so war für die anderen Starter, der Kampf um die Goldene Peitsche schnell vorbei (zum Video).

"Heute hat er Rücksicht auf seine Besitzerin genommen, sonst macht er es ja immer gerne spannend", so seine Besitzerin Petra Stucke nach dem bereits vierten Gruppesieg ihres Top-Stars. Und Siegjockey Wladimir Panov fügte hinzu:  "Namos ist der Wahnsinn, er ist heute geflogen, dieses Gefühl wie heute hat er mir noch nie gegeben. Ich freue mich so sehr für das Pferd, der hat das verdient. Auch weil er der Liebling des Stalles ist."

Hinter dem Sieger wurde der Kampf um die Plätze ausgefochten. Dabei setzte sich Majestic Colt (Andreas Wöhler/Bauyrzhan Murzabayev)  knapp gegen K Club (Erika Mäder/Martin Seidl) durch. Eine erfreuliche Nachricht für die deutsche Flieger-Szene, dass erstmals seit einigen Jahren wieder ausschließlich deutsche Pferde die Dreierwette bildeten.

Die als Favoritin aus England angereiste Sunday Star (Ed Walker) landete lediglich auf Rang vier. Kein Hattrick also für Jockey-Altmeister Gerald Mosse nach den beiden Siegen in den Vorjahren.

Übrigens wurde Namera, die Mutter von Namos, 2013 Dritte in der Goldenen Peitsche. Nun machte es der Sohn zwei Plätze besser.

 

 

 

 

(06.09.2020)