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Namos in Ascot: "Ein ganz schweres Rennen"

Namos

Nach seinem fünften Platz im Waldpfad-Cup (LR) und Rang drei im Prix du Palais-Royal (Gr. III) von ParisLongchamp geht es für den von Dominik Moser für Petra Stucke trainierten Klasse-Sprinter Namos am Samstag in Royal Ascot weiter. Der fünfjährige Medicean-Sohn aus der Zucht des Gestüts Brümmerhof startet auf der königlichen Rennbahn in den zur Gruppe I zählenden und mit 700.000 Pfund dotierten Diamond Jubilee Stakes über 1200 Meter (zum pferdewetten.de-Langzeitmarkt).

Dabei gilt der Galopper aus Hannover in dieser anspruchsvollen Aufgabe erst einmal nur als Außenseiter. „Das ist ein ganz schweres Rennen und wir sind uns bewusst, dass wir Außenseiter sind“, so Dominik Moser am Dienstag gegenüber der Sport-Welt. „Ganz so viel Auswahl an großen Rennen haben wir nicht. Eine andere Option wäre ein Gruppe III-Rennen in Frankreich gewesen, aber dort sind auch viele gute Pferd drin, die möglichweise auf den Prix Maurice de Gheest zielen. Wir hatten die Nennung für Ascot früh abgegeben und wollen ihm nun diese Chance geben, auch damit er nicht wieder eine längere Pause hat, und mit ein bisschen Glück hat er vielleicht die Möglichkeit nach vorne zu laufen. Das Pariser Rennen, welches sehr schnell gelaufen war, hat er gut verkraftet.“

Der Wettmarkt sieht Ed Walkers Starman, der am Dienstag allerdings noch ohne Jockey angegeben war, in der Pole-Position auf den Gruppe I-Sieg (zum Racebets-Langzeitmarkt). Der Dutch Art-Sohn aus dem Besitz von David Ward gewann bei seinem ersten Start in diesem Jahr die Duke Of York Clipper Stakes der Gruppe II und blieb dabei unter anderem von Nahaarr (William Haggas), Summerghand (David O’Meara), Art Power (Tim Easterby), Emaraaty Ana (Kevin Ryan) und Final Song (Saeed bin Suroor), die auch am Samstag wieder mit von der Partie sein könnten. Bereits mit Jockey Ryan Moore angegeben ist Dream Of Dreams aus dem Quartier von Sir Michael Stoute. Der Dream Ahead-Sohn aus dem Besitz von Saeed Suhail wurde in den Diamond Jubliee Stakes des Vorjahres Zweiter, wobei er sich dem Sieger Hello Youmzain nur mit einem Kopf geschlagen geben musste. Ebenfalls gute Chancen werden dem Gruppe I-Sieger Glen Shiel eingeräumt. Der von Archie Watson vorbereitete Pivotal-Sohn aus der vom Gestüt Auenquelle gezogenen Big Shuffle-Tochter Gonfilia wird wie bei seinem letztjährigen Triumph in den British Champions Sprint Stakes (Gr. I) in Ascot von Englands Top-Amazone Hollie Doyle geritten werden.

(15.06.2021)