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Murzabayev on fire - Starke mit Top-Quote

Bauyrzhan Murzabayev ist riesig in Form
Bauyrzhan Murzabayev ist riesig in Form

Während es bei den Trainern in der Championatswertung recht eng zu geht, sieht die Sache bei den Jockeys derzeit etwas anders aus. Bauyrzhan Murzabayev hat sich in den letzten drei Rennwochen mit einem starken "Run" ein ordentliches Polster an der Spitze verschafft.

Der gebürtige Kasache und amtierende Championjockey hat bereits 36 Siegritte auf seinem Konto. Hauptverantwortlich dafür ist eine ganz starke Serie, denn bei den letzten acht Renntagen an denen Murzabayev vor Ort war holte er stets mindestens einen Sieg. Drei "Three-Timer" seit dem 30.5 in Dresden, Hannover und München sind Zeugen der Klasse-Form des ersten Stalljockeys bei Andreas Wöhler. 15 der 36 Treffer holte er für seinen Chef.

Auf Rang zwei rangiert Maxim Pecheur. Der Vize-Champion der Vorsaison steht bei 25 Siegritten und hat derzeit elf Punkte Rückstand auf seinen Dauerkonkurrenten. Auch der bei Markus Klug angestellte Jockey kehrt derzeit fast nie ohne Sieg von einem Renntag zurück. Bei fünf der letzten sechs Renntage war Pecheur mindestens einmal erfolgreich.

Auf dem Bronzerang befindet sich Andrasch Starke mit 22 Siegritten, der am Sonntag beim Union-Renntag in Köln gleich vierfach punktete. Jeweils vier Gruppe - und Listensiege gingen auf das Konto des neunfachen Champions, die Qualität der Treffer ist unerreicht. Ebenfalls bemerkenswert: Der Stalljockey von Henk Grewe kam erst nach der Coronapause für Ritte in Frage, da er zuvor noch in Japan aktiv war. Seitdem konnte "Mister-Derby" bei fast jeden vierten Ritt verwandeln, in 24,12 Prozent der Fälle kam er als Sieger zurück vom Geläuf. Diese Quote ist unter den Top 25 die Bestmarke.

In Lauerstellung befinden sich Lukas Delozier (17 Siege), Filip Minarik (16 Siege) sowie Deutschlands Top-Amazone Sibylle Vogt und Martin Seidl (jeweils 15 Siege).

 

(16.06.2020)