News

Auch ein Mullins-Crack noch im Oleander-Rennen

Willie Mullins (links) im Gespräch

Noch 13 Kandidaten gibt es nach dem letzten Streichungstermin für Deutschlands längstes Grupperennen, das 48. Comer Group International Oleander, das am Sonntag, dem zweiten Tag des Mai-Meetings in Hoppegarten, entschieden wird.

Dabei kommen für das mit 100.000 Euro dotierte Gruppe II-Rennen über 3200 Meter noch vier Gäste als Starter in Betracht. Der irische Sponsor Luke Comer ist als Besitzer und Trainer noch mit den vierjährigen Hengsten Raa Atoll und Zabriskie vertreten. Für Willie Mullins könnte der im Besitz von Susanna Ricci stehende Thomas Hobson starten, während der britische Trainer John Ryan noch den Schimmel Grey Britain im Rennen hat. Sämtliche Gäste waren am Montagmittag allerdings noch nicht mit Jockey angegeben. Sollte Thomas Hobson auf der Hauptstadtbahn an den Start kommen, wäre das eine echte Attraktion, denn der Neunjährige war vor zwei Jahren Sechster im Melbourne Cup, gewann im vergangenen September den Doncaster Cup (Gr.II) auf der gleichnamigen Bahn und belegte im British Champion Long Distance Cup (Gr.II) in Ascot den zweiten Platz, geschlagen nur von dem Ausnahmesteher Stradivarius.

Das größte Aufgebot für das Steher-Event kommt aus dem Stall von Markus Klug, denn der Championtrainer wird aller Voraussicht nach mit Ernesto (Adrie de Vries), Adler (Martin Seidl) und Klüngel (x) drei Pferde ins Rennen schicken. Kollege Henk Grewe könnte mit einem Duo, bestehend aus Abadan (Michael Cadeddu) und Wisperwind (Bauyrzhan Murzabayev), vertreten sein. Jens Hirschbergers Berghain (Maxim Pecheur), Jean-Pierre Carvalhos Moonshiner (Filip Minarik), Peter Schiergens Nikkei (Andrasch Starke), und Dr. Andreas Boltes Quintarelli (Rene Piechulek) sind die weiteren Kandidaten für die Gruppe II-Prüfung auf der Parkbahn.

(06.05.2019)