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München-Spezi Indian Soldier nimmt Siegfaden wieder auf

Indian Soldier

Im ersten Handicap des Tages, dem Ausgleich III über 2200 Meter, gab es den ersten Favoritensieg. Hier nahm der von Marco Klein trainierte Indian Soldier (2,4) den Siegfaden wieder auf, nachdem er zuletzt in einem Hamburger Ausgleich II unplatziert gewesen war.

Nach einem Rennen aus der Reserve hatte Jockey Tommaso Scardino mit dem München-Spezialist (es war sein dritter Sieg auf dieser Bahn) keine Probleme, den lange führenden Lokalmatadoren Gallardo auf den zweiten Platz zu verweisen. Rang drei ging an Mondaine. Eineinviertel Längen Vorsprung hatte Indian Soldier, für den es nicht der letzte Erfolg gewesen sein muss, auf der Linie vor dem Zweitplatzierten. (zum Video)

"Ja, er ist mein bestes Pferd im Stall. Hamburg muss man streichen, da war der Boden recht uneben und die Distanz auch etwas weit. Der Aufgalopp war heute schon vielversprechend und im Schlussbogen war eigentlich schon klar, dass er gewinnt", ergänzte Trainer Marco Klein über den Soldier Hollow-Sohn, für den es beim sechsten Saisonstart der vierte Sieg war.

Und auch im vierten Rennen, dem Ausgleich IV über 2200 Meter, siegte mit Lennart Hammer-Hansens Asifa (Martin Seidl, 2,8:1) das am stärksten gewettete Pferd. Die Halbschwester der Listensiegerin Arktis gewann diesmal zwar nicht mit 17 Längen Vorsprung, wie zuletzt in Mannheim, doch war sie gegen Near Dam und Wynona frühzeitig das überlegene Pferd. "Wir hatten ein Traumrennen, und ich glaube, da kommt von ihr auch noch mehr", so Siegreiter Martin Seidl nach dem Rennen. (zum Video)

(26.07.2020)