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Marco Klein: "Mutig und verrückt sein"

Marco Klein

Marco Klein hat seine in der letzten Woche getätigten Aussagen in die Tat umgesetzt und seinen Ausgleich II-Sieger Indian Soldier für den zur Gruppe I zählenden Allianz - Großen Preis von Bayern nachgenannt (zum Racebets-langzeitmarkt). Der vierjährige Soldier Hollow-Sohn aus der Zucht des Gestüts Schenderhan, der am Sonntag die Farben von Besitzerin Britta Gollnick-Uleer erstmals in einer Gruppe-Prüfung tragen wird, wird natürlich als großer Außenseiter ins Rennen gehen, doch stört das seinen Trainer überhaupt nicht:

„Indian Soldier hat auch wenn die Saison fast vorbei ist immer noch viel Spaß bei der Sache. Heute morgen hat er nochmal sehr gut gearbeitet, sogar deutlich besser als vor seinem letzten Sieg in München. Die äußeren Bedingungen passen auch und manchmal muss man halt einfach ein bisschen mutig sein. Keiner weiß, was nächstes Jahr ist. Ob es zum Beispiel überhaupt entsprechende Handicaps für ihn geben wird. Und deshalb darf man in dieser verrückten Zeit auch einfach mal ein bisschen verrückt sein. Ich glaube, dass er eine ordentliche Vorstellung abgeben wird und zu verlieren haben wir definitiv nichts.“

Auch die Frage wer Kleins ersten Gruppe I-Starter am Sonntag reiten wird, ist bereits geklärt (zum pferdewetten.de-Langzeitmarkt). „Selbstverständlich wird unser Stalljockey Tommaso Scardino reiten. Er hat auf Indian Soldier immer alles richtig gemacht und ich bin einer, der sehr gerne die Reiter unterstützt, die auch in der Arbeit die Pferde reiten. Das fehlt mir in anderen Quartieren oft ein wenig und da sind wir schon ein bisschen stolz drauf, dass der Tommy auch in so einem Rennen das uneingeschränkte Vertrauen der Besitzer bekommt“, so Klein am Mittwochmorgen gegenüber GaloppOnline.de.

(04.11.2020)