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Liberty Racing 2020: Vier Pferde, drei Trainer

Lars-Wilhelm Baumgarten hat im vergangenen Jahr mit Liberty Racing ein neues Besitzersyndikat auf den Markt gebracht. Der Sea The Moon-Sohn Assistent war Anfang Januar das erste Pferd, das für die neue Gemeinschaft eine Box im Rennstall bezog (wir berichteten). Seit kurzem ist nun auch Ankauf Nummer drei, der von Adlerflug stammende Meergott, im Kölner Champion-Quartier von Henk Grewe eingetroffen und beansprucht dort die Box direkt neben seinem „Liberty-Kollegen“ für sich. Beide haben sich laut Trainer bestens eingelebt. Grewe: „Beide kamen bestens vorbereitet vom Gestüt Ohlerweiherhof und machen einen richtig zufriedenen Eindruck. Beide sind unkompliziert und machen in der Arbeit alles so mit, wie ich mir das wünsche. Vom Gefühl her ist Assistent etwas früher. Bei ihm bin ich mir eigentlich sicher, dass man ihn schon in diesem Jahr auf der Bahn sehen wird und er dann auch schon gute Leistungen abliefern wird. Meergott könnte als Adlerflug-Sohn einen Tick mehr Zeit benötigen, aber auch er hat schon Talent aufblitzen lassen.“

Insgesamt stehen vier Pferde in Besitz von Liberty Racing. Neben Assistent und Meergott werden auch Weston, von Andreas Suborics ebenfalls in Köln-Weidenpesch vorbereitet, und Niagaro, in München von Sarah Steinberg betreut, in naher Zukunft die blauen Rennfarben mit den drei goldenen Punkten auf der Rennbahn vertreten. Auch über diese beiden hört man im Vorfeld nur Gutes: Suborics über Weston, der wie Meergott am Samstag seine Box bezog: „Weston ist jetzt gerade mal vier Tage bei mir, hat aber bei allen schon einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Er sieht super aus, hat ein tolles Phlegma und bewegt sich auch schon richtig gut. Er hat vom ersten Tag an prima mitgearbeitet, ich sehe ihn als Pferd mit viel Potenzial. Ganz früh wird er nicht sein, aber er ist schon jetzt ein toller Typ.“  

Niagaro befindet sich als einziger „Liberty Racer“ noch im Pre-Training auf dem Gestüt Ohlerweiherhof, doch seine Trainerin ist schon jetzt sehr angetan von ihm. Sarah Steinberg: „Er ist ein großer, kräftiger Hengst, der mir schon auf der Auktion sehr gut gefallen hat. Und man hört auch bisher nur Gutes von ihm. Er wird wohl eher ein Pferd für die Dreijährigen-Agenda, wird aber, wenn alles passt, in diesem Jahr einen Lernstart erhalten. Wir freuen uns, dass er zu uns ins Training kommt.“

(03.02.2021)