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Laccario steht vor seinem Comeback

Laccario
Laccario

Laccario, der Derbysieger des Vorjahres, steht vor seinem Comeback. Am Sonntag zählt der Scalo-Sohn aus dem Quartier von Andreas Wöhler zum Aufgebot des zur Gruppe III zählenden Fürstenberg-Rennen (27.500 Euro) über 2400 Meter in Hoppegarten. Mit Eduardo Pedroza im Sattel. Stalljockey Bauyrzhan Murzabayev ist gesperrt und so sitzt Pedroza, der am Sonntag nach überstandener Hüft-OP erstmals in diesem Jahr zum Einsatz kommt, beim nun siebten Start zum sechsten Mal im Sattel des Vierjährigen.

Lange hat man auf das Comeback Laccarios warten müssen, zuletzt wurde er auf Grund eines Infekts aus dem Großen Dallmayr-Preis genommen. „Unsere Tierärzte rieten uns intensiv von einem Start abzusehen, dem sind wir natürlich sofort gefolgt“, sagte Manfred Ostermann am Donnerstag gegenüber der Sport-Welt. „Und toi, toi, toi, er hat es gut überstanden.“ Derweil wird das Team um Laccario die Großwetterlage im Auge behalten. "Laccario ist ein starker Hengst und da wäre ein bisschen elastischer Boden schon wichtig“, sagt Ostermann, der aber auch zu verstehen gibt, dass das Fürstenberg-Rennen absolute Präferenz hat. (zum RaceBets.de-Langzeitmarkt/zum pferdewetten.de-Langzeitmarkt) Andere Optionen wären laut dem Ittlingen-Boss der Preis von Europa und Prix Gontaut-Biron am übernächsten Samstag.

Einem, dem eine schnelle Bahn entgegenkommt, ist Henk Grewes Be My Sheriff, der seinen letzten Auftritt als Sieger im Carl Jaspers-Preis hatte. „Er hatte nach Köln eine Pause, hatte ein paar Kleinigkeiten. Aber jetzt ist er wieder top fit und ich rechne mit einem guten Laufen. Die schnelle Bahn mag er, das sollte ihm natürlich entgegenkommen“, so der Champion-Trainer über den in Besitz von Nadine Siepmann stehende Lawman-Sohn, der genau wie Laccario zu den Favoriten des Fürstenberg-Rennens zählt. Das gilt auch für Peter Schiergens dreijährigen Notre Ruler (Lukas Delozier) aus dem Besitz des Stalles Hornoldendorf, der sich seit seinem ersten Start immer weiter gesteigert hat, und der nach der Derby-Disqualifikation von Grocer Jack nun offiziell Vierter im Blauen Band ist. Und auch Markus Klug geht von einem guten Laufen seines für Annette und Dr. Gerhard Moser trainierten Moonlight Man (Maxim Pecheur) aus, auch wenn er sagt, „dass die 2400 Meter vielleicht nicht seine Idealdistanz sind.“

(06.08.2020)