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Krefelder Steeplechase: Lediglich zwei kamen ins Ziel

Wahrlich unter keinem glücklichen Stern stand die Stadtwald-Veranstaltung rund um den 'Gustav-Gas-Jubiläumspreis'. Es fing schon morgens an, als gegen 11 Uhr Petrus in Krefeld die Schleusen mächtig öffnete. Zwar hellte es bei Rennbeginn wieder auf, doch so mancher hatte es sich anders überlegt und blieb daheim. Dann hagelte es Nichtstarter in Hülle und Fülle, die Verantwortlichen im Krefelder Vereinssekretariat taten einem förmlich leid.

So auch in der Steeplechase, in der auch der Topfavorit Hanseat aus dem Mäder-Stall nicht aufgeboten werden konnte. Der gerade noch in Iffezheim erfolgreiche Goofalik-Sohn hatte Fieber bekommen. Auch Art Aurel blieb dem Jagdrennen fern, fünf Teilnehmer gingen ins Rennen, doch nur zwei erreichten das Ziel.

Mit Paul Johnson im Sattel setzte sich mit Pepolino, trainiert und im Besitz von Dirk Austmeyer, ein Kandidat durch, der auf der Hindernisbahn sein Debut gab. Der Toto zahlte 58:10 auf Sieg. Hinter ihm erreichte nur noch Entertainer den Pfosten.

Wenige Minute vor dem großen Lintec-Triumph in Dresden gab es durch den Erfolg von City of Esteem für den Stall Lintec und Trainer Andreas Löwe bereits eine passsende Vorspeise. Mit Andreas Suborics im Sattel ließ der offenbar nicht gering gesteigerte Mark of Esteem-Sohn fünf Konkurrenten, auf der Linie angeführt von Make Second, ernsthaft keine Chance.

Andreas Löwe: 'Ich hatte schon fast die Geduld verloren, ganz im Gegensatz zu Herrn Lindemeyer, der immer an City of Esteem glaubte. Der Hengst ist ein ganz spätreifer Bursche. Ich glaube, er hat noch einiges im Magazin.' 53:10 betrug die Siegquote. Der stark beachtete Academy Reward lief blass.

Wie erwartet punktete Kupferberg (11:10) in der ersten Dreijährigen-Prüfung, in der man sage und schreibe vier Nichtstarter zu notieren hatte. Eine halbe Stunde später blieb die favorisierte Sterna Beringa allerdings ohne Einfluss auf den Sieg. Azeem setzte sch als 76:10-Chance gegen To Tiger und Glorieux in Szene.

(12.06.2004)