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Köln erhöht die Rennpreise im Ausgleich III und IV

Philipp Hein
Philipp Hein

Der erste Klassiker der Saison wurde am Montag in Köln entschieden und der nächste Renntag in Weidenpesch wirft bereits seine Schatten voraus. Und für diesen kündigte der Kölner Renn-Verein um seinen Präsidenten Eckhard Sauren eine Erhöhung der Rennpreise an!

„Nachdem am Pfingstmontag in Köln-Weidenpesch mit dem 35. Mehl-Mülhens-Rennen der erste Klassiker der Saison 2020 entschieden wurde, haben sich Vorstand und Geschäftsführung mit einer Analyse der bisherigen Ergebnisse der Renntage beschäftigt. Das Ergebnis ist vor allem ein Zeichen an die Basis des Rennsports“, heißt es in einer am Dienstag verschickten Pressemitteilung aus Köln.  

Damit erhöht der Kölner Renn-Verein als erster Veranstalter in Deutschland nach dem Neustart des hiesigen Turfs wieder die Rennpreise in den Ausgleich III- und Ausgleich IV-Rennen um 1.000 Euro pro Rennen. Dazu Geschäftsführer Philipp Hein: „Die Analyse der bisherigen drei Kölner Renntage hat gezeigt, dass die Umsätze in den Handicaps sehr erfreulich auf einem hohen Niveau waren und wir somit in der Lage sind, ein Stück von den Erträgen an die Aktiven zurückzugeben. Viele kleine Besitzer und Trainer hat die Krise hart getroffen, aber das ist die Basis des Rennsports und die wollen wir gezielt unterstützen.“

Weiter heißt es in der Mitteilung: „Am Sonntag, 14. Juni findet in Köln der nächste Renntag statt, der mit dem Sparkasse KölnBonn - Union-Rennen aus sportlicher Sicht ein absolutes Highlight der Saison bereithält. Die Sparkasse KölnBonn signalisierte dem Kölner Renn-Verein bereits frühzeitig, dass man auch in der Corona-Krise bereit ist, einen Teil des Sponsorings zu erhalten, um die Austragung der wichtigsten Derby-Vorprüfung nicht zu gefährden. Insbesondere dies ermöglicht gezielt die Unterstützung des Basis-Sports.“

(02.06.2020)