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Kleine Diana-Revanche im Prix de Royallieu

Am Samstag kommt es in ParisLongchamp auch zu einer kleinen Diana-Revanche. Zwei der zwölf Starterinnen im mit 180.000 Euro dotierten und zur Gruppe I zählenden Prix de Royallieu (2800 Meter) sind nämlich am ersten Augustsonntag in Düsseldorf im Preis der Diana aufeinandergetroffen. Auf dem Grafenberg triumphierte damals John Gosdens Miss Yoda, Fünfte wurde Henk Grewes Kalifornia Queen.

Während Erstgenannte seitdem keinen Start mehr absolviert hat, kam die Grewe-Vertreterin noch einmal in Frankreich auf Gruppe III-Level an den Ablauf. Im Prix de Lutece wurde sie Fünfte. Beide werden aber als Außenseiter ins Rennen gehen. Während die Diana-Siegerin in Besitz von Georg von Opels Stall Westerberg zu Quoten von 15:1 gehandelt wird, ist die "Queen" sogar längste Außenseiterin (34:1). Das scheint zumindest ihren Trainer aber nicht zu stören, der das Rennen durchaus optimistisch angeht: "Das letzte Rennen ist für sie etwas unglücklich gelaufen. Sie wird am Samstag weichen Boden vorfinden, den sie mag, und ich gehe von einem guten Laufen aus. Wir peilen mal eine Platzierung an."

Auseinandersetzen müssen sich beide, glaubt man den Bookies, am ehesten mit Ralph Becketts Manuela De Vega, Joseph O´Briens Pista, David Menuisiers Wonderful Tonight und Ebaiyra aus dem Quartier von Alain de Royer-Dupre, die den Wettmarkt mit Quoten zwischen 4,5:1 und 6:1 anführen.

 

 

(01.10.2020)