News

Kaum Galopp am Sonntag: Das sind die Gründe

Normalerweise sind in Frankreich an so gut wie jedem Tag im Jahr Galopprennen. Selbst an Heiligabend, dem ersten oder dem zweiten Weihnachtstag gibt es im Nachbarland Galopprennen. Doch es gibt auch Ausnahmen. Denn am letzten Sonntag im Januar steht traditionell der Prix d'Amerique auf dem Programm, das bedeutendste Trabrennen der Welt. Die mit einer Million Euro dotierte Prüfung über 2700 Meter, die auf dem Plateau de Gravelle in Paris-Vincennes entschieden wird, zieht die Rennsportfans im Nachbarland in den Bann, und die PMU will es so, dass dieser Tag ein Tag der Traber ist, und deshalb lässt man Galopprennen an diesem Tag in seinem Programm außen vor.

Das ist indirekt auch der Grund, warum es am Sonntag keine Rennen in Deutschland gibt, denn die wären von der PMU nicht unterstützt worden. Ohnehin sieht es am Sonntag in Europa in Sachen Turf ziemlich mau aus. Selbst in Großbritannien gibt es lediglich eine Veranstaltung, dort wird nur auf der Allwetterbahn in Woverhampton gelaufen. Das liegt aber in diesem Fall daran, dass die Veranstaltungen  in Catterick, Uttoxeter und Fontwell aufgrund der Witterungsbedingungen abgesagt werden mussten.

In Irland gibt es Hindernisrennen in Naas, wo man nach einer Inspektion der Bahn am Morgen veranstalten kann. Ansonsten veranstalten in Europa nur noch die Schweden in Bro Park, die Italiener in Pisa, und die Spanier, wo Rennen in Madrid auf dem Programmm stehen.

(31.01.2021)