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India überlegen im Fürstenberg-Rennen

India

Das wichtigste Rennen des deutschen Turf-Wochenendes war das Dreamgirl Fürstenberg-Rennen. Die Gruppe III-Prüfung in Hoppegarten führte über 2400 Meter, und war mit 55.000 Euro dotiert. Sieben Pferde an den Start, zwei von ohnen galten als klare Favoriten.

Der von Henk Grewe trainierte Auenqueller Virginia Storm (Michael Cadeddu), zuletzt Dritter im Hansa-Preis in Hamburg, und die von Waldemar Hickst vorbereitete Ittlingerin India (Andrasch Starke), die zuletzt in Magdeburg erstmals in einem Grupperennen erfolgreich gewesen war. Beide standen 2,6:1 am Totalisator, als sich die Boxen öffneten.

Und das Favoriten-Duo dominierte das Rennen auch über den größten Teil des Rennens. Virginia Storm wurde von Michael Cadeddu gleich nach vorne geschickt, wo er zeitweise mit einigen Längen vor India führte, hinter der sich zunächst Quebueno, Nacido, Antinanco, Nubius und Lotterbov auf den nächsten Plätzen einsortierten. An der Reihenfolge änderte sich lange nichts, nur gavn Ashton orientierte sich in der Gegnseite etwas weiter navh vorne auf den vierten Platz, was aber nur ein kurzes Strohfeuer war, denn als es in die entscheidende Phase ging, war der Dreijährige rasch geschlagen.

Virginia Storm kam auch noch mit zwei bis drei Längen Vorsprung vor India in die Zielgerade, doch hier setzte Andrasch Starke mit India sofort nach und kam Meter für Meter näher an den Konkurrenten heran. 300 Meter vor dem Ziel hatte India Virginia Storm gestellt und diesen auch sofort passiert. Von da an war es eine Solo-Partie, denn die Ittlingerin verabschiedete sich auf großen Vorsprung. Im Ziel war die Adlerflug-Tochter sechs Längen vor dem Zweiten. (zum Video)

Und das war Yasmin Almenräders Nacido (Adrie de Vries), der genau auf der Linie dem am Ende doch sein Pensum spürenden Virginia Storm den zweiten Platz wegschnappte. Rang vier ging dahinter an Quebueno. "Ich bin selbst überrascht. Bärenstarke Leistung. Sie ist ja erst vor zwei Wochen noch gelaufen. Das ist nicht selbstverständlich. Wahnsinn, wie sich die Stute verbesserrt hat, hier heute auch die Hengste deklassierte", so Andrasch Starke, für den es bereits der dritte Tagestreffer war.

„Das war eine tolle Vorstellung der Stute. Wir hatten schon Mumm heute, weil sie den Eindruck machte, dass sie noch jede Menge im Tank hat. Sie ist sehr einfach zu trainieren, das gefällt mir ganz besonders bei der Stute. Und ich denke auf weicher Bahn ist sie noch einen Tick stärker. Wir schauen jetzt mal nach den nächsten Aufgaben. Sie hat Nennungen in Deauville und in deutschen Gruppe I-Rennen. Ich habe noch das Canadian International in Woodbine in Kanada im Auge, aber das besprechen wir alles in Ruhe gemeinsam mit dem Besitzer", so Waldemar Hickst nach dem Rennen.

 

 

 

(24.07.2022)