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Auch im hohen Alter für eine Premiere gut

Ohne Tadel letzter Sieg datiert von Februar 2019
Ohne Tadels letzter Sieg datiert von Februar 2019

163 Starts, 18 Siege und 38 Platzierungen. So lautet die Bilanz von Ohne Tadel, der von Besitzetrainer Dirk Lüker vorbereitet wird.

Doch auch im zarten Alter von 13 Jahren ist der Wallach immer noch für eine Premiere gut. Denn erstmals überhaupt wird der Tertullian-Sohn, der in seiner Karriere eine Gewinsumme von 118.000 Euro eingaloppiert hat, in Mannheim an den Ablauf kommen. Zuletzt zeigte Ohne Tadel in Köln eine gute Leistung, in Mannheimer Ausgleich IV muss über 1400 Meter allerdings mit leichtem Mehrgewicht ran.

Sportlich bietet der dritte Renntag der Mannheimer Saison noch einige höherwertige Prüfungen, wie jeweils einen Ausgleich III über 1900 Meter und einen über 2500 Meter. Besonders in dem Handicap über 2500 Meter könnte es spannend werden. Wildbeere aus dem Stall von Waldemar Hickst hat sich zuletzt einem Rennen der Mega-Viererwette als Dritte angeboten, doch Esign Ewart (Michael Alles) gewann zuletzt zwei Rennen in Serie. Ebenfalls stets mit Chancen auf der Heimatbahn unterwegs ist Smentana (Marco Klein), die nun zum dritten Mal in iher Karriere auf der Waldrennbahn siegen könnte.

Im ersten Rennen des Tages sind die dreijährigen sieglosen Pferde gefragt, dort spricht vieles für einen Erfolg des von Henk Grewe trainierten Caipiranha, der es etwas leichter hat, als in den Rennen zuvor. Der Olympic Glory-Sohn wird als Favorit an den Ablauf gehen, doch besonders die von Marco Klein zum ersten Mal an den Start gebrachten Inchiquin und Feline könnten dem Favoriten eventuell ein Bein stellen.

(05.08.2020)