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Highlights auch für Auenquelle relevant

Karl-Dieter Ellerbracke und Torquator Tasso
Karl-Dieter Ellerbracke und Torquator Tasso

Wichtige und interessante Tage stehen für das Gestüt Auenquelle ins Haus. Zwar ist man an den Highlights der nächsten Tage nicht direkt beteiligt, und doch schaut die ganze Turf-Welt in gewisser Weise sowohl in München als auch in Keeneland auch auf das Gestüt Auenquelle.

Torquator Tasso ist vor wenigen Tagen im Rödinghausener Gestüt eingetroffen, zur nächsten Saison ist der Arc-Sieger als Deckhengst aufgestellt.

Beste Werbung für Auenquelle und das Vorhaben den gewinnreichsten deutschen Galopper auch zu einem Ausnahme-Deckhengst zu machen, könnten dieser Tage aber andere Pferde machen.

Da wäre sein Halbbruder Tünnes. Der von Peter Schiergen für Holger Renz trainierte Dreijährige geht am Sonntag als klarer Favorit in den Großer Allianz-Preis von Bayern (Gr.I/155.000 Euro). Ein Sieg und Tünnes wird Ende November aller Vorraussicht nach in einem der wichtigsten Rennen der Welt starten, denn eine Einladung für den Japan Cup im Raum.

Nicht auszudenken, welche Wirkung es haben könnte, wenn auch der Bruder dort dann mit einem Top-Resultat noch zu einem Weltstar reifen könnte.

Am anderen Ende der Welt steht einige Stunden vor dem Münchener Highlight, der Breeders' Cup an. Am Samstagabend deutscher Zeit startet die vom Gestüt Auenquelle gezogene Virginia Joy im Breeders' Cup Filly & Mare Turf (Gr.I/2 Millionen US-Dollar). 

Die Soldier Hollow-Tochter gehört nach vier US-Siegen zum erweiterten Kreis der Siegkandidatinnen für das 2400-Meter-Rennen.

Ein gutes Abschneiden würde dem internationalen Renomee des Gestüts Auenquelle sicher nicht schaden, zumal Virginia Joys Vater auch dieselbe Vaterlinie repräsentiert wie Torquator Tasso. Soldier Hollow ist ein Sohn von In The Wings, Adlerflug-Sohn Torquator Tasso ein Enkel von In The Wings.

 

(04.11.2022)