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Heimsieg mit Ashton: "Eine Ehre hier zu reiten"

Dieser Sieg war in zweierlei Hinsicht ganz besonders. Zum einen feierte Werner Haustein mit Lacrimosa am Samstag in Bremen einen Heimsieg, zum anderen hat nun auch Gavin Ashton, der in diesem Jahr mehr und mehr in Deutschland fußfasste, nun auch in der Vahr seine Visitenkarte abgegeben (Zum Video).

Am Toto war der Sieg der im Besitz von Carola Meyer stehende achtjährigen Kamsin-Tochter, die von Ramona Kosche gezogen wurde, eine dicke Überraschung. Auf den Sieg der Stute gab es lukrative 28,3:1. „Es ist eine Ehre hier zu reiten und es ist eine Schande, dass es hier dreieinhalb Jahre keine Rennen mehr gab“, so Gavin Ashton, der in England am Stall von Roger Varian arbeitet. „Ich habe viele Wochenenden in Deutschland verbracht. Ich danke für die Unterstützung, die ich hier erfahren habe. Ich gehe jetzt drei Monate in die USA, um mich weiter zu verbessern.“

51 Kilo musste Ashton für den Ritt auf die Waage bringen. Nicht ganz einfach, aber es hatte sich am Ende vollauf gelohnt. Hinter der Bremer Stute kamen Orbit King und der Favorit Uripolski über die Linie. Werner Haustein nach dem Rennen zur Sport-Welt: „Lacrimosa war durch den ersten Start stark gesteigert und kommt auf weicherem Boden einfach besonders gut zurecht.“

(13.11.2021)