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Gutes Omen – Waldgeist aus Startbox Vier

Die Boxen sind ausgelost (Foto: HKJC)
Die Boxen sind ausgelost (Foto: HKJC)

Die International Races von Hong Kong kommen immer näher, und die Spannung besonders in Hinsicht auf die Hong Kong Vase steigt immer weiter an (zum Langzeitmarkt).

Am Donnerstag fand die Startboxenauslosung statt, die besonders für Dietrich von Boettichers Waldgeist sehr positiv verlief. Der vierjährige Galileo-Sohn des Gestüts Ammerlands wird am Sonntag in der mit 20 Millionen Hong Kong Dollar dotierten 2400 Meter-Prüfung aus Startbox Vier starten. Ein richtig gutes Omen, denn Flintshire, der  Sieger der 2014 startete ebenfalls aus dieser Box. Der Klasse-Steher aus dem Besitz von Khalid Abdullah wurde seiner Zeit genau wie Waldgeist heute von Andre Fabre trainiert. Auch in den beiden letzten Ausgaben der längsten Gruppe I-Prüfung des Tages brachte diese Startposition den Kandidaten Glück. 2016 wurde One Foot in Heaven Dritter und im letzten Jahr landete Chemical Charge auf dem vierten Rang. Nun liegt es an Waldgeist und seinem Reiter Pierre-Charles Boudot für einen weiteren Glanzpunkt des Gestüts Ammerland zu sorgen. Für Glanzpunkte in der Vase war zuletzt besonders ein Reiter zuständig. Von den letzten drei Ausgaben gewann Ryan Moore auf Aidan O'Briens Highland Reel gleich zwei Mal die Vase, in den Jahren 2015 und 2017 war das Team nicht zu schlagen. Zwischen den beiden Jahren wurde er Zweiter. Der Spezialist für die „Vase“ sitzt auf Mirage Dancer aus dem Stall von Sir Michael Stoute, der am Wettmarkt an zweiter Stelle notiert ist und aus Startbox Dreizehn starten wird.

Besonders vielversprechend lief es in den letzten Jahren für die Pferde aus Box Neun. 2015 (Highland Reel) und 2016 (Satono Crown) starteten die Sieger aus dieser Position. In diesem Jahr bekam der chancenreiche heimische Vertreter Eagle Way die „Glückszahl“ zugelost. Der sechsjährige Wallach gewann zuletzt den The Bochk Jockey Club Cup auf Gruppe II-Ebene über 2000 Meter. Am 18.11. ließ er auch Pakistan Star weiter hinter sich. Der vom Gestüt Witteskindshof gezüchtete Galopper ist der zweite Teilnehmer mit deutschen Verbindungen im Feld, und wird aus Startbox Zwei an den Start der 2400 Meter-Prüfung gehen. Der Shamardal-Sohn aus dem Quartier von Anthony Cruz gewann den Champions & Chater Cup Ende Mai auf Gruppe I-Ebene, bis heute ist es der einzige Auftritt des lokalen Champion-Stayers über 2400 Meter, gestartet war er damals ebenfalls aus der Zwei.

An Internationalität ist das Feld der Vase kaum zu überbieten. Mit Red Verdon (Box 3), Salouen (5), Latrobe (6), Eziyra (8), Rostropovich (11) und Prince of Arran (14) sind sechs weitere Europäer engagiert. Dazu kommen mit Lyz Gracieux (12) und Crocosmia (1) zwei japanische Gäste. Komplettiert wird das Feld von Pakistan Stars Trainingsgefährte Exultant (10) und Außenseiter Ruthven (7).

(06.12.2018)