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Größter Erfolg von Wolff im Ausgleich I?

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Am Samstag eröffnet Hoppegarten das erste Rennwochenende nach der Großen Woche. Zehn Rennen stehen auf der Parkbahn auf der Karte, mit besonderer Spannung wird der Ausgleich I über 1600 Meter erwartet.

Elf Pferde kommen an den Ablauf des Top-Handicaps, unter anderem auch der von Andreas Suborics trainierte Wow. Der sechsjährige Wallach pendelt immer wieder zwischen Starts in Deutschland und Frankreich, jetzt kommt er nach zwei Auftritten in französischen Verkaufsrennen wieder in Deutschland an den Ablauf. Die Formen des in den Farben von Guido Schmitt laufenden des Areion-Sohns sind nicht unbedingt einfach zu lesen. Dieses Jahr feierte er schon zwei Siege, einen im Ausgleich II in Hannover und einen bei seinem vorletzten Auftritt in einem französischen Verkauftsrennen. Doch danach konnte er jeweils nicht ganz an die gezeigte Leistung anküpfen.

Dennoch wird er am Samstag sicher als eines der gewetteten Pferde ins Rennen gehen. Die Stallform seines Trainers ist sehr gut, Suborics feierte am Wochenende gleich drei Siege. Hinzukommt, dass Wow am Samstag recht günstig im Rennen steht. Dafür ist die Verpflichtung von Leon Wolff verantwortlich. Fünf Kilo Erlaubnis nimmt der Azubi am Stall von Peter Schiergen im Sattel von Wow herunter. Bisher hat Wolff neun Siege in seiner Karriere vorzuweisen, ein etwaiger Sieg mit Wow wäre der bislang wertvollste und größte Erfolg der noch jungen Karriere.

Favorisiert dürfte allerdings der von Andreas Wöhler trainierte Lacento sein. Der vierjährige Harbour Watch-Sohn hat als einziger der elf Starter in diesem Jahr bereits in dieser Klasse gewonnen, bei seinen letzten beiden Starts hatte er es in einer Gruppe III-Prüfung und auf Listenebene doch deutlich schwerer.

 

(16.09.2020)