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Grewe-Debütant siegt in Deauville

Henk Grewe

Eine größere deutsche Equipe gab es am Dienstag bei den Rennen auf der Sandbahn in Deauville. Und im dritten Rennen, einem mit 27.000 Euro dotierten 1900 Meter-Rennen für zweijährige, debütierende Hengste und Wallache, gab es bereits den ersten deutschen Treffer.

Für diesen sorgte der von Henk Grewe für die Cometica AG trainierte Isfahan-Sohn Angelino. Der Halbbruder der Gruppesiegerin Adriana setzte sich unter Jockey Clement Lecoeuvre als 9,8:1-Chance durch. Mit einem Hals-Vorsprung gewann der deutsche Gast gegen Gianluca Bietolinis Salernitano, hinter dem Zarak The Brave Platz drei belegte.

Angelino hatte bereits in einer frühen Phase des Rennens die Spitze übernommen. In der Zielgeraden wurde er von Salernitano angegriffen, und der Gegner hatte auch bereits den Kopf in Front. Angelino wehrte sich jedoch, und kam bei der ersten Möglichkeit somit zu seinem ersten Sieg. Die beiden Erstplatzierten hatten sich auf dreieinhalb Längen vom Dritten abgesetzt.

Angelino, der eine Derbynennung hat, steht nach seinem Sieg im Langzeitmarkt von RaceBets.com für das Deutsche Derby 2022 mit einem Kurs von 25,0:1 gemeinsam mit einigen anderen Pferden hinter dem Favoriten Tünnes an zweiter Stelle. Bei pferdewetten.de gibt es noch 40,0:1 auf den Isfahan-Sohn.

"Wir sind davon ausgegangen, dass er das heutige Rennen noch brauchen wird, aber gut laufen wird. Die Art und Weise wie er gewonnen hat, und gegen Pferde von Kitten's Joy und Zarak macht uns natürlich doppelt stolz. Er geht jetzt in Winterpause und soll im kommenden Jahr die Route über München in Richtung Hamburg gehen. Das war nach See Hector, der Dritter im Preis des Winterfavoriten wurde, unser zweiter Starter", so Holger Faust, der Racing Manager für die zweijährigen Pferde der Cometica AG ist. "Er hat gearbeitet wie ein richtiger Steher und er ist ein Pferd, mit dem wir schon in Richtung Derby blicken", so Henk Grewe nach dem Sieg.

(23.11.2021)