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Grand Vintage ohne Chance im Prix Luthier

Axel Kleinkorres

Gestern war die Veranstaltung im französischen Deauville aufgrund von bescheidenen Witterungsverhältnissen bereits nach dem zweiten Rennen abgebrochen worden. Kurzfristig hat man sich entschlossen die ausgefallenen Prüfungen am Sonntagmorgen neu anzusetzen.

So auch den zur Listenklasse zählenden Prix Luthier (52.000 Euro) über 1500 Meter, für den mit Axel Kleinkorres` für den German Racing Club vorbereiteten Grand Vintage (320:10) auch ein deutscher Teilnehmer vorgesehen war. Der Marchand De Sable-Sohn war unter Jockey Antoine Hamelin dann auch anfangs im Vordertreffen auszumachen, hatte sogar kurz das Kommando. Doch bereits Mitte der Zielgeraden war abzusehen, dass es für den deutshen Gast heute kein Geld geben würde, am Ende belegte er Rang 13 und damit den vorletzten Platz.

Ebenfalls mit von der Partie war der neuerdings von Gina Rarick trainierte Prince Parsim. Der Dabirsim-Sohn, dessen Jockey Frank Panicucci sich die Farben des Stalles ANPAK übergestreift hatte, machte es zwar etwas besser als sein "deutscher" Kollege, doch mehr als Platz zehn war auch für ihn nicht drin. Es siegte hauchdünn Jerome Reyniers Marianafoot vor Indyco und dem aus England angereisten Hathal. Der Sieger hatte Pierre-Charles Boudot im Sattel, der somit im Kampf um die französische Jockeykrone gegen seinen Kollegen Christophe Soumillon den alten Abstand von acht Zählern umgehend wieder hergestellt hat.

(16.12.2018)