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Wird das Grand National verschoben?

Das Grand National, das wohl berühmteste Hindernisrennen der Welt, das im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, ist ein Rennen, das die Menschen auf der britischen Insel, nicht nur die Turf-Freaks, fasziniert.

Für dieses Jahr ist die Steeplechase, die auf der Rennbahn Aintree bei Liverpool gelaufen wird, über knapp sieben Kilometer führt, und mit 375.000 Pfund für den Sieger dotiert ist, für den 10. April vorgesehen. Doch das ist, das weiß man seit Wochenbeginn, ein ungünstiger Termin. Denn nach dem Plan, den Premierminister Boris Johnson am Montag im Parlament vorlegte, werden die Wettbüros auf der Insel wohl erst am 12. April wieder öffnen dürfen, also zwei Tage nach dem Rennen, das als umsatzstärkstes Rennen in Großbritannien gilt.

Und so könnte es durchaus Überlegungen geben, das "National" kurzfristig zu verschieben. Diese Möglichkeit brachte am Dienstag jedenfalls John Baker, ehemaliger Manager der Rennbahn Aintree, ins Spiel. "Aus meiner Sicht sind es gerade außergewöhnliche Zeiten, und Aintree war immer eine innovative Bahn. Wir haben die Startzeit des Rennens geändert, den Start und die Distanz, und haben auch die Hindernisse verändert, damit das Grand National ein besseres Rennen wird, und soviele Zuschauer hat, wie möglich", so Baker, der bis 2020 in Aintree verantwortlich war.

"Den Termin zu verschieben, wäre aus meiner Sicht möglich. Ob man das machen möchte, weiß ich nicht. Wenn ich noch verantwortlich wäre, würde ich diese Möglichkeit auf jeden Fall in Erwägung ziehen. Wir hatten immer die Möglichkeit, das Rennen zu einem anderen Zeitpinkt laufen zu lassen, so z. B. 1997, als es an einem Montag ausgetragen wurde. Deshalb denke ich, dass eine Verschiebung durchaus möglich wäre", so Baker.

Berichten zufolge würden die Buchmacher eine Verschiebung begrüßen, und es sei auch schon ein Termintausch mit dem Schottischen Grand National, das für den 17. April terminiert ist, ins Spiel gebracht worden.

 

 

 

 

 

(23.02.2021)