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Grand National: Fakten zum Mega-Hindernisrennen

Richard Johnson will den Grand National-Sieg
Richard Johnson will den Grand National-Sieg

Das Grand National in Aintree ist das berühmteste Hindernisrennen der Welt. Hindernisse wie Becher's Brook, The Chair oder der Canal Turn sind weltbekannt. Am Samstag um 18.15 Uhr deutscher Zeit werden sich auf der Rennbahn nahe Liverpool erneut 40 Pferde auf den Weg machen. 30 Hindernisse, von denen 14 zweimal zu springen sind, müssen auf der 7,2 Kilometer langen Strecke genommen werden.

Wir haben für Sie einige Fakten zum diesjährigen Grand National zusammengestellt:

- Gordon Elliott sattelt mit elf Pferden mehr als ein Viertel aller Starter

- Favorit ist zu einer Quote um 4,5:1 der Vorjahressieger Tiger Roll. Den letzten Favoritensieg gab es allerdings 2010, als Don't Push It siegte. Gewinnt Tiger Roll, wäre er das fünfte Pferd, dem die Titelverteidigung im Grand National gelang. Zuletzt schaffte das der legendäre Red Rum 1974

- Mit Tiger Roll und One For Arthur treffen die Sieger der beiden letzten Grand Nationals aufeinander

- Mit Tiger Roll, Pleasant Company, Bless The Wings und Anibale Fly kommen die vier Erstplatzierten von 2018 erneut an den Start

- Richard Johnson versucht zum 21. Mal das Grand National zu gewinnen. Beste Platzierungen für den Championjockey, der Rock The Kasbah reitet, waren zweite Plätze mit What's Up Boys 2002 und Balthazar King 2014

- Zwei Pferde, Outlander und Don Poli, wurden erst in dieser Woche eigens für díeses Rennen gekauft. Auf der Aintree Sale wechselten sie für 165.000, bzw. 170.000 Pfund den Besitzer und damit aus dem Stall von Gordon Elliott zu Richard Spencer, bzw. Philip Kirby.

- Fünf Pferde im Rennen stammen von Deckhengsten aus deutscher Zucht: Rock The Kasbah und Minella Rocco haben Shirocco als Vater, Vieux Lion Rouge ist ein Sohn von Sabiango, Valseur Lido stammt von Anzillero, und der Schlenderhaner Arcadio ist Vater von Go Conquer

- Auf den letzten Drücker kam Just A Par ins Feld, denn der als erstes Ersatzpferd angegebene Wallach, für den es das dritte Grand National ist, profitierte von einer Verletzung aufgrund derer Mali Dini aus dem Rennen genommen werden musste.

 

(05.04.2019)