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Berlin: Sind die Dreijährigen wie 2020 ganz vorne?

Assistent ist laut Wettmärkten gefährlich
Assistent ist laut Wettmärkten gefährlich

Die Hälfte des Feldes im Westminster 132. Großen Preis von Berlin (Gr.I/155.000 Euro) besteht dieses Jahr aus dreijährigen Pferden. Vier Dreijährige gegen vier ältere Pferde, das klingt für ein deutsches Gruppe I-Rennen im August sehr stattlich.

Eine ähnliche Anzahl an dreijährigen Pferden in einem Gruppe I-Rennen zu einem vergleichbaren Zeitpunkt einer Saison, gab es zuletzt im Großen Preis von Baden 2019. Damals waren mit Laccario, Donjah, Accon, Akribie, Amiro und Ashrun sechs der neun Starter aus dem damaligen Derbyjahrgang. Gewonnen hatte mit Ghaiyyath aber ein übermächtiger Vierjähriger.

Im Großen Preis von Berlin waren in den letzten zehn Jahren nun einmal derart viele Dreijährige am Start. Das war 2020, doch damals fand der Grand Prix aufgrund der Corona-Krise erst Anfang Oktober statt, die dreijährigen Pferde hatten also viel mehr Zeit zur Entwicklung.

Das Ergebnis darf man aber durchaus als Mutmacher für die Anhänger der dreijährigen Pferde bezeichnen.

Die vier Dreijährigen im Feld, Torquator Tasso, Dicaprio, Kaspar und Grocer Jack kamen in dem neunköpfigen Feld auf den ersten vier Plätzen ein. Sicher hätte man bei den Teams von Ardakan, Assistent, Nerik und Nastaria nichts dagegen, wenn sich diese Konstellation nun auch im August wiederholen kann. (zum pferdewetten.de-Langzeitmarkt/zum racebets.de-Langzeitmarkt).

 

(12.08.2022)