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'Görl'-Power im 129. Deutschen St. Leger in Dortmund

Langer Atem ist stets im letzten Klassiker der Turf-Saison gefragt. 2800 Meter waren von den Pferden im 129. St. Leger, gelaufen als Großer Preis von DSW21, gefordert. Mit Andreas Wöhlers siebenjährigen Altano (Eduardo Pedroza) kam auch der Vorjahressieger in der mit 55.000 Euro dotierten Gruppe III-Prüfung an den Start. Doch es waren die Dreijährigen, die diesem Rennen den Stempel aufdrückten.

Der lange führende Andreas (Markus Klug/Koen Clijmans) sah sich im Einlauf Angriffen von allen Seiten ausgesetzt und konnte sich diesen, genau wie Tres Rock Danon (Gerald Geisler/Stephen Hellyn) nicht erwehren. Außen war es vor allem Andreas‘ Trainingsgefährtin Hey little Görl (70:10), die unter Andreas Helfenbein jetzt mächtig auf Touren kam, aber auch die beiden anderen Dreijährigen, Saratino (Mario Hofer/Cristian Demuro) und Arango (Sascha Smrczek/Lennart Hammer-Hansen), kamen jetzt richtig ins Rollen und kämpften um den Klassik-Titel (Video ansehen).

Doch die Görlsdorfer Sternkönig-Tochter hatte nach dem langen Weg die meisten Körner und siegte letztlich Außen vor der gleichaltrigen Konkurrenz Saratino und Arango. Innen kam dann auch Altano nach einem Rennen auf Warten besser in Szene und zeigte die gewohnt gute Endgeschwindigkeit, die aber an diesem Tag gegen die „jungen Wilden“ nicht ausreichte.

'Von einem klassischen Sieg habe ich immer geträumt', so ein glücklicher Markus Klug, für den es der zweite Gruppe-Erfolg überhaupt war. 'Ich hatte allerdings ein wenig Bedenken bezüglich des Bodens und der Distanz, aber das Gewicht von 53,5 Kilo hat dann den Ausschlag gegeben', so Klug weiter. Wie es mit Hey little Görl in diesem Jahr weiter geht ist noch nicht klar. Gut möglich, dass man sie nun in die Winterruhe schickt.

(08.09.2013)