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Gibt es im zweiten Skikjöring den deutschen Sieg?

Usbekia beim Skikjöring

Eine aus Galopp- und Trabrennen gemischte Siebenrennen-Karte steht am Sonntag in St. Moritz auf dem Programm. Mit dabei wieder zahlreiche deutsche Starter, die hoffentlich diesmal mehr bewegen können als vor einer Woche. Hauptsächlicher Anziehungspunkt für die hiesigen Vertreter ist wie schon am letzten Sonntag das mit 15.000 Schweizer Franken dotierte Skikjöring über 2700 Meter.

Vor einer Woche triumphierte in der Spezialdisziplin Miroslav Weiss´ Strade Kirk, der auch diesmal wieder an den Start kommt. Vor sieben Tagen war es lediglich ein Hals, mit dem der Strategic Prince-Sohn mit Jakob Broger an den Führleinen die Oberhand behielt. Da sein Runner Up Sociopath der Prüfung diesmal fern bleibt, könnten die damals auf den Plätzen drei und vier eingekommenen Pinot und Usbekia zu seiner größten Konkurrenz avancieren. Vor allem Usbekia, in Köln-Weidenpesch von Asterblüte-Coach Peter Schiergen vorbereitet, hat als zweifache „Königin des Engadins“ ihren Anhang zuletzt bestimmt etwas enttäuscht. Valeria Holinger wird sich hinter der Dylan Thomas-Tochter wieder die Skier anziehen und versuchen die Chance auf ihren dritten Königinnen-Titel in Folge zu wahren.

Ebenfalls in der Domstadt und von Peter Schiergen vorbereitet wird Epako. Der Jukebox Jury-Sohn landete bei seinem Skikjöring-Einstand auf Platz fünf, blieb jedoch bei dieser Gelegenheit schon acht Längen hinter seiner Stallgefährtin, muss sich also deutlich steigern. Gleiches gilt auch für das von Christian von der Recke aufgebotene Trio Lips Legend, Get Ready Freddy und Fit For The Job. Denn alle drei hatten auf den letzten Plätzen mit dem Ausgang des Rennens am letzten Sonntag nichts zu tun, Letztgenannter wurde sogar angehalten. Von der Recke ist es auch, der für den einzigen weiteren deutschen Starter verantwortlich zeichnet. Er sattelt im sechsten Rennen, dem mit 12.000 Franken dotierten Preis Sigma Lenses den achtjährigen Wallach Hidden Oasis.

(09.02.2019)