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Gewinnt Seewolf erneut ein Verkaufsrennen?

Kann Seewolf ein Verkaufsrennen auf Sand gewinnen?
Kann Seewolf ein Verkaufsrennen auf Sand gewinnen?

Am Sonntag steht der zweite Renntag des Jahres an. Wieder wird in Dortmund-Wambel veranstaltet, und erneut ist Beginn zum ersten Rennen bereits um 10.50 Uhr.

Die Eröffnungsprüfung hat es dann auch gleich einmal in sich. Neun Kandidaten starten im höchsten Handicap des Tages (Agl.III/2500 Meter) in eine äußerst offene Partie. Damit steht gleich einmal eine große Herausforderung für die Wetter an. Besonders spannend wird es auch noch einmal zum Ende der Veranstaltung. Zunächst steht die Wettchance des Tages auf dem Programm. In der fünften Prüfung starten dreizehn Pferde. Für das Publikum geht es um die Garantierte Auszahlung von 10.000 Euro in der Viererwette. Eine halbe Stunde später öffnen sich dann die Boxen zu einem in Deutschland sehr seltenen Verkaufsrennen. Neun Kandidaten kommen über 1700 Meter an den Start, gleich vier davon kommen aus dem Ausland.

Zwei Starter sattelt der Besitzertrainer-Champion des vergangenen Jahres Lucien van der Meulen. Emirati Spirit sollte in dieser Partie bessere Chancen als sein bisher wenig überzeugender Trainingsgefährte Molly Filou besitzen. Die stärksten Gegner des Wallachs mit dem höchsten GAG im Feld könnten wohl Town Charter und Seewolf werden. Erstgenannter konnte im Winter bereits zwei Rennen in Neuss gewinnen, während Seewolf zwar nicht mehr ganz die Klasse alter Tage hat, aber dennoch eines der besseren Pferde im Feld ist. Außerdem konnte der Schützling von Sascha Smrczek bereits vergangenen Sommer in Bad Harzburg ein Verkaufsrennen für sich entscheiden.

Abschließend steht dann ein Altersgewichtsrennen über 1950 Meter mit dem stärksten Pferd der Veranstaltung an. Cheshmeh konnte zwar vor knapp einem Monat bei ihrem ersten Start auf der Sandbahn nicht überzeugen, kam allerdings auch aus einer sehr langen Pause. Nun soll die 90-Kilo Stute diese Form richtig stellen. Auch am zweiten Renntag 2019 wird man ein genaues Auge auf die Quoten werfen, schließlich machten sich schon am vergangenen Sonntag die niedrigeren Abzüge bei Sieg – und Platzwetten bemerkbar.

(10.01.2019)