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Kölner Klassiker: Fearless King schlägt Rubaiyat

Fearless King

Der von Sarah Steinberg für den Stall Salzburg in München trainierte Fearless King hat am Pfingstmontag in Köln das mit 76.500 Euro dotierte und zur Gruppe II zählende 35. Mehl-Mülhens-Rennen - German 2000 Guineas - gewonnen. Und das nach einem richtig spannenden Rennen, denn der Sieger musste sich nach langem Kampf am Ende richtig strecken, siegte hauchdünn gegen den bis dato ungeschlagenen Galopper des Jahres Rubaiyat aus dem Stall von Henk Grewe, der erneut ein bravoröses Rennen lief (zum Video).

Von Siegreiter Rene Piechulek von Platz vier aus in der Geraden eingesetzt, war schnell zu erkennen, dass der Münchener dem Grewe-Schützling heute erneut richtig auf den Zahn fühlen würde. Beide mussten aber erst noch an dem vom Start weg vorne galoppierenden Zavaro, ebenfalls von Henk Grewe vorbereitet, vorbei. Das erledigt entwickelte sich die Sache zu einem sehenswerten Zweikampf die am Pfosten mit einem hauchdünnen Vorteil für den Steinberg-Schützling" enden sollte. Rang drei ging ganz zum Schluss noch an Santurin, der auf Speed geritten seinen Trainingsgefährten Zavaro noch abfangen konnte.

Sichtlich gerührt über ihren ersten klassischen Sieger in Deutschland stand die Trainerin den Journalisten sofort nach dem Rennen Rede und Antwort: „Wir sind sehr happy, dass er die Form aus Hoppegarten umdrehen konnte. Es hat heute alles gepasst. Wir haben auf eine Derbynennung verzichtet, weil er nicht über 2400 Meter kommt. Ich denke, 2000 Meter werden optimal sein.“

„Wir hatten ein perfektes Rennen. Ich wusste, dass es schnell werden würde. In Berlin kamen wir etwas zu spät. Heute hat alles gepasst. Es ist toll, wenn man von den Pferden das zurückbekommt, was man ihnen gibt“, sagte Jockey Rene Piechulek.

Der siegreiche Kingman-Sohn aus der Zucht von Essafinaat UK Ltd./England war hinter Rubaiyat, hinter dem er zuletzt im Dr. Busch-Memorial Rang drei belegt hatte, bei einer Quote von 3,5:1 als Co-Favorit ins Rennen gegangen. Nennungen besitzt er für den Premio Parioli und das Derby Italiano, beide in Rom ausgetragen, und für den Großen Dallmayr-Preis auf der Heimatbahn.


 

(01.06.2020)