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Favorit Stormy Antarctic lässt nichts anbrennen

Stormy Antarctic bei seinem knappen Erfolg

Bis auf 1,5:1 hatten die Wetter den von Ed Walker trainierten, englischen Gast Stormy Antarctic in der Kalkmann Frühjahrs-Meile, dem ersten Grupperennen der Saison 2019, heruntergewettet. Doch dem riesigen Vertrauen konnte der sechsjährige Stormy Atlantic-Sohn auch vollauf gerecht werden. Nach einem überlegten Ritt des Franzosen Gerald Mosse gewann der Sieger der letztjährigen Badener Meile das mit 55.000 Euro dotierte Gruppe III-Rennen über 1600 Meter am Ende zwar nicht mit übermäßig großem Vorsprung, aber doch sicher.

Platz zwei ging dabei an die erstaunlich stark laufende Außenseiterin Madita, die beim ersten Start für ihren neuen Betreuer Sascha Smrczek einen ganz tollen Einstand gab. Dritter wurde der von Markus Klug trainierte Degas vor Palace Prince, während von Wonnemond, der in diesem Rennen in den letzten beiden Jahren als Erster über die Linie gekommen war (im vergangenen Jahr wurde er allerdings später disqulifiziert) nichts zu sehen war. Der Areion-Sohn, der nach dem Rennen noch als NRZ-Galopper des Jahres geehrt wurde, hatte keine Chance auf mehr, und belegte den fünften Platz.

Im von Zargun lange mit deutlichem Vorsprung angeführten Neunerfeld hatte man den späteren Sieger unterwegs stets gut gehend an fünfter Stelle gesehen, am Berg orientierte sich Mosse mit dem Wallach dann nach vorne. In der Zielgeraden konnte Stormy Antarctic den Rückstand auf Zargun schnell verkürzen, 250 Meter vor dem Ziel ging der englische Gast an die Spitze, und siete sicher, mit einem Hals Vorsprung auf Madita.

"Wir waren natürlich aufgrund der Formen vor dem Rennen schon sehr zuversichtlich, und der Rennverlauf kam uns auch entgegen, die Pace war gut, das spielte ihm in die Karten. Er war hier das beste Pferd im Rennen", so Siegjockey Gerald Mosse nach dem Rennen. Sehr zufrieden mit dem Laufen von Madita war auch Sascha Smrczek. "Ich hatte vor dem Rennen schon etwas Meinung auf sie, aber dass sie um diese Jahreszeit gegen die Top-Meiler so stark läuft, häte ich nicht erwartet, sie hat toll gekämpft. Wonnemond ist auch nicht so schlecht gelaufen, er kam schon nicht gut ab, und es war auch nicht sein Boden", so Smrczek weiter.

 

(14.04.2019)