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Ex-Deutscher Empoli Siebter bei Meydan-Start

Am Samstag stand auf der Superrennbahn Meydan in Dubai mal wieder ein Renntag an, der allerdings nicht zum Dubai World Cup Carnival zählte. Im siebten, und gleichzeitig letzten Rennen des Tages, einem mit 190.000 Dirham (ca. 45.000 Euro) dotierten 2000 Meter-Handicap auf der Grasbahn, kamen dabei mit dem aus der Zucht des Gestüts Ebbesloh stammenden Gruppe I-Sieger Empoli, und dem Linngari-Sohn Mr Pommeroy, der nach einer Pause von fast vier Jahren sein Comeback gab, auch zwei ehemals in Deutschland trainierte Pferde an den Start.

Beide gingen zu einer dreistelligen Quote ins Rennen. Empoli notierte 130:10, als sich die Boxen öffneten, Mr Pommeroy mit 340:10 sogar noch deutlich höher. Doch mit dem Sieg hatten beide letztlich nichts zu tun. Empoli, der von Doug Watson trainiert wird, und von Pat Dobbs geritten wurde, konnte sich nach einem Rennen aus hinteren Regionen in der Schlussphase zwar noch verbessern, und auf den siebten Platz vorarbeiten, doch mit dem Sieg hatte er ebenso wenig etwas zu tun, wie der von Mohamed Ramadan vorbereitete Mr Pommeroy, der unter Rowan Scott als Fünfzehnter, und damit Vorletzter über die Linie kam.

Keinen Sieg gab es auch für Jockey Adrie de Vries, der nach seiner Sperre erstmals wieder in den Sattel stieg. Der Niederländer absolvierte für Trainer Fawzi Nass fünf Ritte, schaffte es aber nur bei seinem ersten Ritt in einem Maidenrennen für die Dreijährigen über die Meile zu einer Platzierung, als er mit Laciengaboulevard den zweiten Platz belegte.

(05.01.2019)