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Enissey sorgt für perfektes Mintchev-Comeback

Ohne den Favoriten Smudo, der nach einem Zwischenfall in der Startmaschine später Nichtstarter war, ging am Samstag in Düsseldorf der Ausgleich II über 2100 Meter über die Bühne, ob der Canford Cliffs-Sohn den Sieg von Enissey verhindern hätte können, ist zumindest fraglich, denn der im Besitz der Litex Commerce AD stehende Wallach zeigte eine ganz starke Leistung, gewann das wertvollste Handicap des Tages Start-Ziel und sorgte für ein perfektes Comeback seines Trainers Miltcho Mintchev, der in diesem Jahr bis zu diesem Tag noch keinen Starter hatte.

Für Enissey, einen Mastercraftsman-Sohn, war es bereits der sechste Sieg auf dem Grafenberg. Der Schimmel, der am Samstag unter Höchstgewicht an den Start kam, ist der Inbegriff eines Bahnspezialisten. Eduardo Pedroza teilte seinem Partner das Rennen perfekt ein, 250 Meter vor dem Ziel beschleunigte er dann noch einmal und kam zu einem souveränen Sieg über Employer und Amaranto. „Erst einmal hoffe ich, dass es Smudo gut geht“, begann Eduardo Pedroza (Zum Video).

„Die Bahn passt einfach zu Enissey. Es ist ein Traum ihn zu reiten. Der Trainer konnte zwar nicht so viel mit ihm machen wie in Köln, aber er war guten Mutes.“ Nach seinem Weggang aus Weidenpesch trainiert Mintchev ein kleines Lot in Delbrück bei Paderborn. Vor neun Jahren erlebte Mintchev in Düsseldorf einen seiner größten Momente der Karriere, als er mit Penelopa den Henkel-Preis der Diana gewinnen könnte. Im Sattel damals: Eduardo Pedroza: „Der Sieg ist immer in meinem Herzen. Den vergisst man nicht.“

 

(25.06.2022)