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Eindrucksvoller Triumph von Waldgeist im Prix Ganay

Waldgeist (Archiv)

Im Vorfeld des ersten Gruppe I-Rennens der französischen Flachsaison hatte es nur ein Thema gegeben. Mit vielen Längen gewinnt Godolphins-Hoffnung für die ganz großen Rennen Ghaiyyath den Prix Ganay?

Doch am Ende gab es den, besonders aus deutscher Sicht,sehr erfreulichen Treffer von Waldgeist aus dem Besitz des Gestüt Ammerlands und Newsells Park. Der von Andre Fabre vorbereitete Arc-Vierte des Vorjahres machte in dem mit 300.000 Euro dotierten Rennen über 2100 Meter einen bärenstarken Eindruck. Sein Trainer ist ja durchaus bekannt dafür seine Schützlinge auch im fortgeschrittenen Alter noch einmal besser zu machen. Der Galileo-Sohn gewann mit viereinhalb Längen Vorsprung auf den französischen Derbysieger des Vorjahres Study Of Man aus dem Stall von Pascal Bary.

Genau wie im Prix d’Harcout (Gr.II), den Ghaiyyath so eindrucksvoll gewonnen hatte, ging der Dubawi-Sohn auch den Ganay an. Er führte das Feld in die Geraden, doch diesmal konnte sich der vierjährige Hengst eben nicht so entscheidend lösen. Study Of Man machte unter Stephan Pasquier bereits mächtig Druck, doch dann kam Waldgeist unter Pierre-Charles Boudot vorbei geflogen und damit war die Frage nach dem Sieger in Longchamp erledigt. Wie bereits erwähnt zog der Deep Impact-Sohn sogar auch noch vorbei. Damit blieb nur Rang Drei für den Appleby-Schützling. Wie groß der Mumm auf den 1,4-Favoriten im Vorfeld war belegten die Platzquoten. Denn Waldgeist zahlte unglaubliche 7,5 auf Platz während Study of Man sogar 12,0 zahlte. Dabei lag die Siegquote lediglich bei 4,4. Es müssen also große Summen auf eine Platzierung von Ghaiyyath geflossen sein.

Für Waldgeist, der in der letzten Saison nach seinem vierten Rang im Arc noch den Breeders‘ Cup Turf und die Hong Kong Vase bestritt, die er jeweils auf dem fünften Rang beendete, war der heutige Sieg bereits der dritte Gruppe I-Sieg der Karriere. Insgesamt war es der sechste Erfolg auf Patternlevel.

(28.04.2019)