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Wie in Düsseldorf: Diana-Trial geht nach Frankreich

Abhayaa

Im BBAG Diana Trial, dem mit 25.000 Euro dotierten Listenrennen für die dreijährigen Stuten über 2000 Meter, gab es am Sonntag in Mülheim die letzte Chance für dreijährigen Ladies, noch ein Ticket für einen Start im Henkel Preis der Diana zu ergattern.

Zwölf Pferde kamen in der Black Type-Prüfung am Raffelberg an den Start. In recht klarer Favoritenrolle stand dabei die Lokalmatadorin Narmada (Rene Piechulek), denn die von Marcel Weiß trainierte Brümmerhoferin war zuletzt bereits Zweite im Diana-Trial in Düsseldorf gewesen. Auf dem Grafenberg konnte es die in Frankreich von Anne-Sophie Crombez trainierte Peshmerga besser als Narmada, und diesmal war es erneut ein in Frankreich trainiertes Pferd, das es besser konnte als die Adlerflug-Tochter.

Denn die von Carina Fey für Natalie Steinmann trainierte Abhayaa siegte als 8,8:1-Chance unter Eddy Hardouin mit einem Kopf-Vorsprung gegen Narmada, hinter der die lange führende Außenseiterin Valpolicella (Henk Grewe/Michael Cadeddu) eineinhalb Längen zurück Platz drei belegte. Vierte wurde die Ittlingerin Lively. (zum Video)

"Wir haben uns entschieden, dass wir innen gehen. Sie hatte ein gutes Rennen, es gab genug Tempo. Als sie nach vorne kam, hat sie ein bißchen angehalten, aber es hat ja gereicht", so Siegjockey Eddy Hardouin nach dem Rennen. "Das war ein schönes Erlebnis. Wir gucken, ob sie das Rennen gut weggesteckt hat, wie sie sich zuhause fühlt, dann entscheiden wir, ob sie ihre Nennung im Preis der Diana wahrnimmt. "Sie ist das letzte Produkt ihrer Mutter, das ist toll, dass sie hier gewonnen hat", so Abhayaas Besitzerin und Züchterin Natalie Steinmann nach dem Rennen.

 

(17.07.2022)