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Zwei Dreijährige im Ausgleich II vorne

Prairie Snake
Prairie Snake

Hauptrennen am Tag der Renntag der Trainingszentrale München war ein Ausgleich II über 1600 Meter. Zwar kamen in diesem Handicap nur vier Pferde an den Start, doch die Konstellation war trotzdem interessant, denn zwei Dreijährige hatten nahmen den Kampf mit zwei älteren Pferden auf. Doch das Duo der Älteren wurde bereits beim Start dezimiert, als Mister Onyx stieg, und Jockey Patrick Gibson aus dem Sattel musste.

Somit waren die Dreijährigen in der Überzahl. Doch nicht nur das, sie belegten auch die ersten beiden Plätze, als der als längster Außenseiter zur Quote von 5,1:1 gestartete Sea The Moon-Sohn Prairie Snake unter Sibylle Vogt Start-Ziel gegen Roland Dzubasz' New Wizard gewann. Dem 2,1:1-Favorite Prince Oliver blieb da nur der dritte Platz. "Ich wollte schon vorne gehen. Bei seinem Sieg im vergangenen Jahr in Hoppegarten hing er nach links. Komischerweise war das heute auch der Fall", so Sibylle Vogt nach dem Rennen über den Sieger, der sicher zum Zuge kam. (zum Video)

"Er ist nicht das allereinfachste Pferd, ist noch ein junger Hengst und muss seine Nerven noch ein bißchen besser in den Griff kriegen, hat aber Talent", so Trainer Stefan Richter nach dem Sieg seines Schützlings.

Das sechste Rennen, ein Ausgleich III über 2000 Meter, war dann wieder voll und ganz in Riemer Hand, als der zweitlängste Außenseiter im Feld, der von Michael Figge trainierte Dreijährige Mon Mistral (28,6:1) unter Marco Casamento nach einem Rennen von der Spitze aus gegen John David Hillis' All About Me und Jutta Mayers Allegretta erfolgreich war. Christian Zuber, Besitzer des Siegers, hatte mit einem Sieg seines Pferdes nicht gerechnet. "Ich habe gesagt, wenn er gewinnt, laufe ich nackt um die Bahn. Gottseidank habe ich nicht gesagt, wann", so der glückliche Besitzer. "Das Pferd hat nach einer Gaumensegel-Operation doch etwas länger begraucht. Heute hat er uns aber gezeigt, was er kann", so Michael Figge nach dem Rennen. (zum Video)

 

(12.06.2021)