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Django: vom 4.000 Euro-Kauf zum Derbyfavoriten

Der Countdown zum pferdewetten.de Bavarian Classic läuft. Es ist das Rennen des bisherigen Rennjahres. Eine „Machtprobe“, wie die Sport-Welt titelt.

Der aktuelle Derbyfavorit Django Freeman trifft mit Quest The Moon und Dschingis First auf zwei seiner direkten Verfolger im Wettmarkt für das wichtigste Rennen im Leben eines Vollblüters.

Für die Besitzer von Django Freeman wird der 1. Mai ein besonderer Tag. „Klar bin ich aufgeregt“, sagt Mitbesitzer Christoph Holschbach. Das Bavarian Classic wird wohl das bisher wichtigste Rennen von Holschbach als Besitzer von Rennpferden. Sein Tipp: „Das zu schlagende Pferd ist für mich Quest The Moon. Ich glaube, er ist auf seiner Heimatbahn schwer zu schlagen. Aber Django Freeman ist ein besonderes Pferd“, so Holschbach am Vorabend des Rennens im ICE auf dem Weg nach München.

Gerade einmal 4.000 Euro legte Holschbach einst für den von Henk Grewe trainierten Campanologist-Sohn auf den Tisch, kaufte ihn als Fohlen in Deauville vom Gestüt Fährhof. „Wilhelm Feldmann hat ihn damals für mich angesehen. Ich war immer ein Campanologist-Fan und hatte zudem Django Freemans Mutter Donna Lavinia tragend von Adlerflug kurz vorher auf der BBAG gekauft. Daher habe ich mich dann natürlich für ihr aktuelles Fohlen interessiert und bin so an ihn gekommen.“ Jetzt hat er den Derby-Favoriten.

Längst steht Django Freeman bekanntlich nicht mehr im alleinigen Holschbach-Besitz. Die Hälfte des Pferdes gehört seit diesem Winter australischen Interessen, weitere 25% Lars-Wilhelm Baumgarten, der zuvor eingestiegen war. Baumgarten nimmt gerade auf Mallorca an einem Poker-Seminar teil, hat aber für Mittwochmorgen einen Flug nach München reserviert. Live dabei zu sein ist Pflicht.

(30.04.2019)