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Deutsches Gruppe I-Duell über Hürden in Meran

Cabot Cliffs (Archiv)

In Deutschland spielen Hindernisrennen inzwischen nur noch eine Nebenrolle. In anderen Ländern ist das noch anders. So z. B. in Italien, wo an diesem Wochenende in Meran nicht nur der mit 250.000 Euro dotierte 83. Gran Premio di Merano (Gr.I) auf der Jagdbahn, sondern noch fünf weitere Grupperennen über Sprünge auf dem Programm stehen.

Und dabei kommen insgesamt vier hierzulande trainierte Pferde in Grupperennen an den Start. Am Samstag treffen in der mit 60.000 Euro dotierten, über 4000 Meter führenden 68. Gran Corsa Siepi di Merano, einem Gruppe I-Hürdenrennen, Christian von der Reckes Seriensieger Cabot Cliffs, und der von Marian Falk Weißmeier trainierte Milos aufeinander. Cabot Cliffs war zuletzt im Seejagdrennen von Quakenbrück erfolgreich, und wird wie damals von Kevin Parkin geritten. Der Erfolgskauf von Stephan Ahrens u. a. ist bei fünf Starts für seinen jetzigen Trainer noch ungeschlagen. Stall Hexenbergs Milos war bei seinem letzten Start Zweiter in einem Verkaufsrennen auf der Hürdenbahn in Compiegne.

Sein Betreuer Marian Falk Weißmeier hat am Samstag noch einen Gruppe II-Starter, und am Sonntag noch einen Gruppe I-Starter in Meran. Am Samstag bestreitet Stall Van der Lindens Jetstream Jack den 78. Premio delle Nazioni, ein mit 40.000 Euro dotiertes Gruppe II-Cross Country-Rennen über 6000 Meter. Am Sonntag schließlich kommt Stall NagNags Raffles Speed in der Corsa Siepi di 4 Anni, einem Gruppe I-Hürdenrennen über 3500 Meter, an den Start, in dem es um 66.000 Euro geht.

(20.09.2022)