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Cheltenham: Deutsche Zucht dominiert Triumph Hurdle

Maxios ist der Vater von Quilixios
Maxios ist der Vater von Quilixios

Welch ein Statement der deutschen Zucht am Freitag in Cheltenham! Im Triumph Hurdle, einem Gruppe I-Rennen für Vierjährige, waren Vertreter aus der hiesigen Zucht sensationell Eins-Zwei.

Der aus dem Gestüt Fährhof stammende Quilixios setzte sich in dem mit 93.750 Pfund dotierten Rennen gegen den aus Schlenderhaner Zucht stammenden Adagio durch.

Zwei der renommiertesten deutschen Gestüte, deren eigene Rennfarben ohnehin weltbekannt sind, setzten damit ein weiteres züchterisches Ausrufezeichen im englischen Hindernissport.

Geritten von Rachael Blackmore, die in Überform reitet und ihren fünften Gruppe I-Sieg beim diesjährigen Cheltenham Festival erreichte, setzte sich Quilixios am Ende deutlich gegen die Konkurrenz durch, löste sich nach dem letzten Sprung. Adagio hielt Haut En Couleurs knapp für Rang zwei in Schach, machte das „deutsche“ Doppel perfekt.

Der Sieger zahlte am Toto 3,0:1, die Zweierwette brachte 19,9:1.

Quilixios startete erstmals für Henry de Bromhead, nachdem das Cheveley Park Stud ihn wie alle Pferde von Gordon Elliott nach dessen Foto-Skandal abgezogen hatte. Der vier Jahre alte Maxios-Wallach ist nach fünf Starts weiterhin ungeschlagen und schon jetzt einer der Stars der Hindernisszene.

Quilixios ist aus der Gruppe III-platzierten Quilita (Lomitas) gezogen, auf der Vente d'Elevage 2017 brachte er seinen Züchtern 20.000 Euro ein.

(19.03.2021)