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Deutsche Pferde ohne Möglichkeiten im Prix Dollar

Anmaat schlägt Junko

Der Prix Dollar, das mit 200.000 Euro dotierte Gruppe II-Rennen über 1950 Meter, war am Samstag in Longchamp aus deutscher Sicht ein interessantes Rennen, denn mit Bohumil Nedorosteks Aufsteiger Parol (Clement Lecoeuvre) und der von Peter Schiergen trainierten Noble Heidi (Bauyrzhan Murzabayev) kamen in dem Mitteldistanzrennen gleich zwei deutsche Pferde an den Start. Zudem kamen mit den früher von Waldemar Hickst vorbereiteten Grocer Jack und Miss Take zwei aus deutscher Zucht stammende Ex-Deutsche an den Ablauf.

Alle vier hatten mit der Siegentscheidung am Ende aber nichts zu tun. Parol führte zwar bis 350 Meter vor dem Ziel, und Grocer Jack war lange auf dem zweiten Platz zu sehen, und wurde letztlich auch Vierter, doch am Ende belegten Parol und Noble Heidi, die man unterwegs länger an fünfter Position sah, die beiden letzten Plätze. "Sie hat heute ihren Speed vermissen lassen, aktuell haben wir noch keine Erklärung, woran das lag", so Trainer Peter Schiergen nach dem Rennen. Erstaunlich stark lief Miss Take, die als große Außenseiterin das fünfte Geld holte.

Vorne gab es ein spannendes Finish zwischen dem 3,3:1-Favoriten Anmaat (Owen Burrows/Jim Crowley) und Andre Fabres Junko (Maxime Guyon), in dem Letztgenannter schon im Vorteil zu sein schien, sich dann aber dem noch einmal anziehenden Favoriten mit einem Kopf geschlagen geben musste. Platz drei ging an West Wind Blows (Theo Bachelot) aus dem Stall von Simon und Ed Crisford.

(01.10.2022)