News

Das ist ein Derbypferd! Mendocino mit 13 Längen

Die Vorschusslorbeeren waren enorm, aber das, was der Adlerflug-Sohn Mendocino dann gezeigt hat, sah nach noch mehr aus.

Mit spielerischer Leichtigkeit gewann der Hengst aus der Zucht des Gestüts Brümmerhof sein Maidenrennen am Freitag in München (zum Video). Nach Rang zwei beim Einstand 2021 zu Imi, der in der Zwischenzeit wieder gewonnen hat, gab es nun den erwarteten ersten Sieg, bevor es nun weiter nach oben gehen soll.

„Jeder, der ein Rennpferd hat träumt davon ein großes Rennen wie das Derby (zum pferdewetten.de-Langzeitmarkt) (zum Racebets-Langzeitmarkt) zu gewinnen“, sagte Besitzer Hans-Gerd Wernicke (Stall Salzburg) nach dem Rennen und spielte damit natürlich auf die anstehende Route an: über die Union ins Blaue Band, das ist der Plan!

„Er ist noch ein sehr geschontes Pferd, ich reite ihn in der Arbeit immer selbst, er ist mein Liebling“, so Trainerin Sarah Steinberg, „wir fassen ihn mit Samthandschuhen an.“ Und so machte auch Jockey Rene Piechulek nicht allzu viel. „Ich habe ihm natürlich nicht alles abverlangt. Den Satz, den er nach dem letzten Rennen in der Arbeit gemacht hat, den hat er jetzt auch im Rennen gezeigt. Das war schon eine sehr gute Leistung.“ Hochüberlegen 13 Längen, das war der nicht alltägliche Richterspruch.

Mit Direct Power, Shelby und Carolus gab es auf den Plätzen eine handfeste Überraschung, eigentlich hatte man Agnelli und Woody Wood da erwartet. Und so war in einem Achterfeld die Viererwette auch noch richtig lohnend. 1127,1:1 gab es in dieser Wette und auch der Umsatz war mehr als beachtlich mit über 19.000 Euro.

58.000 Euro hatte Mendocino bei der BBAG gekostet. Er ist übrigens ein Bruder von Marshmallow, die sich in diesem Jahr stark gesteigert hat, kürzlich zur Listensiegerin avanciert war. Sie startet noch für Ihr Heimatgestüt, das Gestüt Brümmerhof.

(28.05.2021)