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Deja-vu im Ausgleich I - "Soldier" marschiert weiter

Western Soldier siegt

Packende Endkämpfe gibt es am Tag der Deutschen Einheit in der Hauptstadt zu sehen. Im als Ausgleich I über 1800 Meter gelaufenen Preis der ARDEX GmbH tolle Pferde noch dazu. Allen voran der enorm gesteigerte Wallach Western Soldier (3,4:1), der nun schon zum vierten Mal in Folge im Handicap zum Zug kam, sein zweites Top-Handicap nacheinander gewann.

Der von seinem Besitzer, dem Gestüt Park Wiedingen, gezogene Soldier Hollow-Sohn hat dabei wieder einmal ein enormes Kämpferherz gezeigt und alle Angriffe, die innen und außen auf ihn einprasselten, sicher abgewehrt. "Er ist ein einfach ein tolles Pferd. Er hat wieder bis zum Ende gekämpft, ich dachte kurz heute geht es nicht, aber dann hat er nochmal angepackt", so Siegreiter Bauyrzhan Murzabayev nach seinem ersten Tagestreffer (Zum Video).

Zunächst gewohnt weiter nach hinten beordert, zog der spätere Sieger Mitte der Geraden wieder sehenswert in Front, schien auch schon zu Hause zu sein. Dann trat aber der Favorit des Rennens, Andreas Wöhlers Way To Dubai, außen auf den Plan. Und kurz sah es so aus, als könne er über den Seriensieger hinwegziehen. Fiel lag letztlich auch nicht zwischen den beiden, die schon zuletzt an gleicher Stätte in der gleichen Reihenfolge die Plätze eins und zwei belegten. Das Deja-vu für das Berliner Publikum machte auf Rang drei New Wizzard (Roland Dzubasz) perfekt, er hatte auch vor gut zweieinhalb Wochen hinter den beiden schon den Bronzerang belegt.

Siegtrainer Peter Schiergen war nach dem Rennen vollen Lobes über seinen Schützling: "Wahnsinn wie der gekämpft hat und wie der sich immer weiter steigert. Die Scheuklappen tun ihm echt gut, er ist damit viel konzentrierter. Wenn wir noch ein passendes Rennen, wird er auch nochmal laufen dieses Jahr."

(03.10.2022)