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Chancenreiche Benelux-Pferde in Dortmund-Wambel

Romy van der Meulen

Auch in Zeiten des Lockdowns sind Pferderennen weiterhin erlaubt, das ist seit Mittwoch klar. Weiter geht es also am Sonntag in Dortmund. Sechs Rennen stehen in Wambel wieder auf der Karte.

Im Zentrum des Renntags stehen eine Sieglosen-Prüfung für den Derbyjahrgang über 1800 Meter und ein Ausgleich III über schnelle 1200 Meter. In Erstgenanntem sieht es nach der Vorstarterangabe am Mittwoch so aus, als käme der von Willy Knuiman in den Niederlanden trainierte Big Ben Harbour-Sohn zu seinem zweiten Karrierestart. Zuletzt war der Harbour Watch-Sohn auf Bahn und Distanz stark gewettet und belegte einen starken zweiten Platz. Dementsprechend sollte er auch diesmal wieder gute Chancen auf einen Platz weit vorne mitbringen.

In der Sprintprüfung könnte der Sieg über Sea Ess Seas und damit über einen weiteren Kandidaten aus den Benelux-Staaten gehen. Der Starter aus dem Stall von Christel Lenaers belegte an gleicher Stätte in einer ähnlichen Prüfung Rang zwei und ließ dabei den ungarischen Gast Dante´s Peak deutlich hinter sich, den er diesmal sogar noch günstiger antrifft. Seine letzte Form, die nicht so gut war, kann man ihm verzeihen. Eine starke Hand sollte auch Romy van der Meulen anmelden können, die mit Naqdy und Quiet Waters gleich zwei chancenreiche Pferde ins Rennen schickt. Ein Benelux-Einlauf wäre sicher wie so oft auf den hiesigen Sprintstrecken keine Überraschung.

(16.12.2020)