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Jean-Pierre Carvalho über seine drei Derby-Starter

Jean-Pierre Carvalho

Für die drei Höny-Hofer aus dem Stall von Jean-Pierre Carvalho lief das IDEE 152. Deutsches Derby nicht nach Plan.

Der Trainer stellte sich am Montag dennoch den Nachfragen der Sport-Welt. Dabei machte er keinen Hehl aus der Enttäuschung, betonte aber gleichzeitig noch einmal, dass man an den Glauben an das Trio definitiv nicht verloren hat:

„Alle drei hatten ein einwandfreies Rennen. Sea of Sands hat von Lukas Delozier ein gutes Rennen serviert bekommen, an dem Ritt gibt es nichts auszusetzen. Eingangs der Geraden ist er auf freier Bahn, packt aber nicht an. Auch Sun of Gold hat, angesichts der ganz äußeren Startbox, von Rene Piechulek an der Außenseite ein gutes Rennen serviert bekommen. Auch der Ritt von Robin Haedens mit Sassoon hinter den Führenden war sehr intelligent gestaltet, hintenraus wurde es dem Pferd dann einfach etwas zu lang. Es gibt keine Ausreden, alle drei konnten in der Geraden nicht zulegen.

Wir werden heute noch einmal alle Pferde durchchecken, um zu sehen, ob wir nicht doch etwas übersehen haben. Wir haben im Derby eine kalte Dusche erhalten, dennoch sind wir weiterhin überzeugt, dass wir hier drei gute Pferde haben. Wir werden jetzt alles in Ruhe analysieren und dann weitere Pläne machen. Wie ich schon im Vorfeld betont habe, ist das Derby nicht die einzige große Chance im Leben eines Rennpferdes. Dennoch möchte ich dem gesamten Siegerteam gratulieren, Andrasch Starke arbeitet an seinem Status als Legende. Ein Kompliment an alle Beteiligten des Rennens, es war trotz des großen Feldes ein sehr faires Rennen.“

(05.07.2021)