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Buchner froh über Re-Start in Mannheim

Stephan Buchner
Stephan Buchner

Am 11. Juni geht es nun auch auf der Waldrennbahn in Mannheim-Seckenheim endlich los, nachdem zwei angedachte Renntage nicht stattfinden konnten. Für die ersten beiden Renntage konnte der Badische Rennverein durch die Corona-Bestimmungen keine Genehmigungen erhalten, doch am 20. Mai kam grünes Licht aus dem das Kultusministerium Baden-Württemberg. Nun geht es also los. Ab 15 Uhr stehen am 11. Juni neun Rennen auf der Karte.  

„Wir sind froh, dass wir unseren Aktiven, die als Profis vom Rennsport leben, endlich die Möglichkeit geben können, ihrem Beruf nachzugehen. Selbstverständlich hat der Gesundheitsschutz absolute Priorität, allerdings ist in unserem Sport ein Körperkontakt zwischen den zweibeinigen Sportlern praktisch ausgeschlossen und die Infektionsgefahr deshalb gleich Null“, erläutert Stephan Buchner, der Präsident des BRV. „Außerdem werden sich maximal 80 Personen gleichzeitig auf unserem riesigen Areal aufhalten und diese werden einen Mundschutz tragen. Dies gilt sogar für die Jockeys auf den Pferden.“

Wirtschaftlich sind diese Renntage für den Rennverein eine Gratwanderung. Es fehlen die zur Finanzierung so wichtigen Einnahmen aus Zuschauer- und Sponsorengeldern. „Wir können uns natürlich teilweise über die Einnahmen aus der Pferdewette refinanzieren und wir haben auch die Preisgelder für die Besitzer der Pferde gekürzt, aber am Ende sind wir froh, wenn wir, wie andere Branchen auch, mit einem blauen Auge durch diese Krise kommen“, so Buchner.

Die Resonanz bei den Aktiven ist großartig. 116 Pferde wurden für die 9 Rennen genannt.

(03.06.2020)