News

BBAG: Hoher Durchschnitt, 700.000 Euro war Rückkauf

Die BBAG Jährlingsauktion 2021 hat die hohen Erwartungen nach einem ersten Resumee des Veranstalters erfüllt.

„Mit einem schlankeren Angebot haben wir dennoch den Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr steigern können", sagte BBAG-Geschäftsführer Klaus Eulenberger. „Besonders stark ist die Verkaufsrate von knapp 80 Prozent." 

155 der 195 angebotenen Jährlinge wurden somit verkauft. Der Durchschnittspreis lag bei 43.448 Euro - ein Plus von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gesamtumsatz betrug 6.734.500 Euro, das sind 3,68 Prozent mehr als 2020. 

Der Höchstpreis, der in erste Bilanzen eingeflossen war, entpuppte sich am Abend als Rückkauf. Für 700.000 Euro kaufte das Gestüt Park Wiedingen von Helmut von Finck eine Soldier Hollow-Tochter aus der Divya zurück. Sie ist eine rechte Schwester zu dem Gruppe I-Sieger Dschingis Secret und dem Derby-Zweiten Destino. Auch ein Zuschlag von 475.000 Euro war ein Rückkauf: Cracksking, ein Frankel-Sohn aus der Calyxa, verbleibt im Besitz des Gestüts Haus Ittlingen.

Neuer Höchstpreis war dadurch Carlton. Für 350.000 Euro ersteigerte Godolphin die Katalog-Nummer 176 des Gestüt Haus Ittlingen. Der bei 14 Starts ungeschlagene Frankel ist der Vater, Chantra (Lando) die Mutter. 

Den ersten von insgesamt elf Zuschlägen im sechsstelligen Bereich gab es für eine Lope de Vega-Stute aus der Quaduna (Duke Of Marmalade) der Stiftung Gestüt Fährhof. Für 200.000 Euro ging die Lot-Nummer 43 an Trainer Andreas Suborics. 

 

(03.09.2021)