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Baden ausgelassen, dann in Köln spazieren gegangen

Runnymede siegt

Was für ein Tag für Sarah Steinberg, Rene Piechulek und den Stall Salzburg. Nicht nur die German 2000 Guineas hat das Münchener Team in den Süden entführt, auch der mit 12.500 Euro dotierten und zur Listenklasse zählende Röttgen Cup wanderte in Richtung Bayern (zum Video).

Schon vor dem Rennen hatte man Mumm auf Runnymede, der sich im Rennen dann auch als richtig herausstellen sollte. "Er hatte sehr gut gearbeitet, wir sind schon mit Meinung angereist. Die Arbeitsleistungen hat er heute bestätigt. Im Rennen hat alles gepasst, Rene hat das wirklich prima gemacht und gleich eine gute Lage bekommen. Auf seinem Boden hat er dann schön gewonnen", so die Siegtrainerin kurz nach dem Rennen.

Und schön gewonnen ist eigentlich noch untertrieben, denn schon eingangs der Geraden war abzusehen, dass an dem Dansili-Sohn kein Weg vorbeiführt, so überlegen stieß er von Platz vier aus sofort an die Spitze. Von da an war die Frage nach dem Sieger dann auch geklärt. Für den stark endenden Klug-Vertreter Sibelius blieb nur noch Rang zwei, das aber deutlich vor dem lange führenden Sun at work (Werner Haustein). Der Sieger, der am Toto nach der Abmeldung von Potemkin als 3,3:1-Favorit notierte, hätte eigentlich schon in Baden-Baden laufen sollen, war auch schon vor Ort. "Wir haben die ersten Rennen abgewartet und uns dann zum Wohle des Pferdes gegen einen Start entschieden. Der Boden wäre einfach nicht seins gewesen. Genau die richtige Entscheidung", so die stolze Trainerin.

(01.06.2020)