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Außenseiter Timotheus schlägt die Favoriten

Timotheus (Archiv)

Überraschung zum Auftakt in Mülheim. Am Sonntag wurde der Renntag auf dem Raffelberg mit einem Rennen für die Zweijährigen (1400 Meter) eröffnet.

Und am Ende war es nicht etwa einer der Favoriten, der sich das Rennen schnappte, sondern mit Axel Kleinkorres´ für den Stall Phantom trainierten Timotheus (12,4:1) der zweitlängste Außenseiter im Feld. (zum Video)

Von Siegreiter Adrie de Vries in einem langsamen Rennen zunächst an letzter Stelle postiert, machte der Amaron-Sohn ausgangs des Schlussbogens einen großen Satz an die Spitze des Feldes und war von da an eigentlich schon als Sieger hochgezogen. Denn die beiden Favoriten des Rennens, Andreas Wöhlers Waldersee und Markus Klugs Atraaj, die in der genannten Reihenfolge am Ende auch die Plätze zwei und drei belegten, hielten sich zwar gut, konntem Timotheus aber nicht gefährlich werden.

Der aus der Zucht von Uwe Hagemann stammende Timotheus kostete als Jährling bei der BBAG und besitzt u.a. eine Nennung für den Preis des Winterfavoriten. Axel Kleinkorres, für den der Treffer der erste auf der neuen Heimatbahn nach seinem Umzug war: "Er hat einen richtigen Rennkopf, den hat er vererbt bekommen. Ich wäre echt enttäuscht gewesen, wenn er nach seinen Arbeitsleistungen hier nicht in der Entscheidung gewesen wäre."

(05.07.2020)