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Appleby über Riem-Chancen und Ghaiyyaths Ziele

Charlie Appleby (li.) mit William Buick
Charlie Appleby (li.) mit William Buick

Charlie Appleby kommt am Sonntag nach München, um seine Cracks Barney Roy und Spotify live vor Ort im Großen Dallmayr-Preis (zum pferdewetten.de-Langzeitmarkt) zu sehen. Über die Rolle seiner Pferde in dem Gruppe I-Rennen ist sich der Coach aus Newmarket bewusst.

„Nach seinem Sieg im Jebel Hatta und seinem dritten Platzt in den Prince Of Wales's Stakes ist Barney Roy hier das zu schlagende Pferd. Wir hatten dieses Rennen (zum Racebets-Langzeitmarkt) schon lange im Kopf und gaben ihm nach Ascot eine bewusste Pause. Seine Arbeiten in Vorbereitung auf das Rennen waren sehr gut, und wenn er seine letzten Formen abruft, dann ist er schwer zu schlagen. Spotify wird auch auf eigene Rechnung laufen, obwohl er eher ein solides Gruppe III- oder Gruppe II-Pferd ist. Er ist ein echter Galoppierer und wird daher vorne gehen. Er wird die Bahn in München mögen, da sie der Bahn in Meydan, wo er seine besten Formen gezeigt hatte, ähnlich ist. Das Rennen ist nun die perfekte Möglichkeit ihn auf Gruppe I-Ebene laufen zu lassen, auch wenn er uns beim letzten Mal doch ein wenig enttäuschte.“

Aus deutscher Sicht interessiert natürlich auch, wie es mit Ghaiyyath weiter geht. Wird er zurück nach Iffezheim kommen, um seinen Titel im Longines Großen Preis von Baden zu verteidigen? „Um ehrlich zu sein, ich weiß nicht, ob wir mit ihm zurück nach Deutschland kommen werden“, so Appleby. „Sein nächstes Ziel sollte wohl das Juddmonte International am 19. August sein.“

In diesem Jahr ist Ghaiyyath besser denn je. Zunächst gewann er die Coronation Cup Stakes und bezwang dann die Ausnahme-Stute Enable in den Coral Eclipse Stakes. „Nach seinem Sieg in Deutschland hatten doch viele gesagt, dass er nicht viel geschlagen hat. Ich sah das schon damals anders, aber mittlerweile kommt ihm hier bei uns enormer Respekt entgegen“, sagte sein Trainer weiter. „Wir planen jetzt mit ihm von Rennen zu Rennen und schauen, wo wir mit ihm stehen.“ Möglich bis wahrscheinlich ist, dass Ghaiyyath in diesem Jahr wieder im Prix de l’Arc de Triomphe angreifen wird.

(24.07.2020)