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Alle gegen Rubaiyat: "Rennverlauf wird entscheiden"

Rubaiyat
Rubaiyat

Sechs gegen einen. So sieht es vor dem Zug für das zur Gruppe II zählende 35. Mehl-Mülhens-Rennen (76.500 Euro), dem ersten Klassiker der deutschen Saison aus. Soll heißen: Sechs Galopper stellen sich dem heißen Favoriten Rubaiyat entgegen, wollen ihm den Klassik-Titel streitig machen (zum Racebets-Langzeitmarkt).

Der nach fünf Starts ungeschlagene Rubaiyat (Henk Grewe/Andrasch Starke), seines Zeichens „Galopper des Jahres“, ist am Montag in Köln über die Meile das zuschlagende Pferd (zum pferdewetten.de-Langzeitmarkt). Mit einem sicheren Sieg im Dr. Busch-Memorial über seinen Trainingsgefährten Zavaro (Lukas Delozier) und Fearless King (Sarah Steinberg) startete der Areion-Sohn perfekt in seine Dreijährigen-Kampagne und nicht wenige erwarten, dass Rubaiyat auch am Pfingstmontag wieder die Schlagzeilen bestimmen wird. Am ehesten traut der Wettmarkt Zavaro und Fearless King zu den Favoriten zu schlagen. Auch Santurin (Clement Lecoeuvre), Grewes dritte Waffe in diesem Rennen, hätte als Vierter im Busch-Memorial nicht besser laufen können, eine ähnliche Platzierung ist ihm auch in Köln zuzutrauen. Henk Grewe gibt sich diplomatisch: „Rubaiyat und Zavaro sind zuletzt beide stark gelaufen und geben sich nicht viel. Der Rennverlauf wird entscheiden, wer am Montag vor wem ist. Santurin gehört auch in diese Klasse und sollte auch vorne auftauchen."

Für lokale Interessen tritt auch der von Waldemar Hickst für Gordon Flügge trainierte Palmiro (Marco Casamento) an. Der Sommerabend-Sohn wurde in Hoppegarten Sechster und wird nun erstmals mit Scheuklappen aufgeboten. Mario Hofer sattelt den Etzeaner Palimero (Bauyrzhan Murzabayev). Der Amaron-Sohn wurde zweijährig ohne bessere Möglichkeiten Vierter im „Winterfavoriten“ und debütierte in Köln als Zweiter in die Saison, musste sich mit Sean aber bestimmt keinem schlechten Pferd geschlagen geben. Dennoch wird Palimero, der Champion Bauyrzhan Murzabayev im Sattel haben wird, am Montag nicht über eine Außenseiterrolle hinauskommen. Das gilt auch für Jean-Pierre Carvalho für den German Racing Club trainierten Leeroy Gold (Filip Minarik), der in Mülheim seinen aller ersten Start absolvierte und als Favorit Rang drei belegte.

(28.05.2020)