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Alexandra Vilmar wieder zurück im Rennsattel

Am morgigen Renntag in München steigt Alexandra Vilmar nach gut eineinhalb Jahren Pause erstmals wieder in den Rennsattel.

Am 20. Oktober 2017 streifte sich die Münchner Rennreiterin in Iffezheim das letzte Mal ein Renndress über. Die vergangene Saison ließ die heute 24-Jährige komplett aus. Nun ist sie zurück und wird sich vor dem eigenen Publikum zwei Mal für Trainer Karoly Kerekes in den Sattel schwingen.

Aber was hat Alexandra Vilmar in der Zwischenzeit gemacht? „Ich war drei Monate in Australien und bin dort im Training bei Gai Waterhouse geritten. Das war auf jeden Fall eine aufregende Zeit und ich bin froh, diese Erfahrung gemacht zu haben. Aber nach den drei Monaten hat es mir dann auch gereicht, für immer wollte ich dort nicht bleiben. Es ist einfach eine komplett andere Welt. An den Galopptagen bin ich teilweise zwölf bis 15 Arbeiten geritten", erzählt die Riemer Amazone gegenüber GaloppOnline.de. 

„Nach meiner Rückkehr habe ich beim Landesverband auf der Olympia-Reitanlage, direkt neben der Rennbahn, angefangen junge Reitpferde für den Dressur- und Springsport auszubilden. Seit gut zwei Monaten reite ich nun zusätzlich in der Morgenarbeit zwei bis drei Lots bei Karoly Kerekes. Die Gelegenheit hat sich ergeben, da der Trainer verletzungsbedingt selbst nicht in den Sattel steigen konnte. Die Arbeit am Kerekes-Stall macht mir viel Spaß und ich freue mich, wieder zurück im Rennsport zu sein. Ganz ohne Rennpferde geht es ja irgendwie doch nicht", fügt Alexandra Vilmar mit einem Lächeln hinzu.

„Mein Trainer möchte mich weiterhin mit Ritten unterstützen und wenn die Nachfrage da ist, freue ich mich natürlich auch über jeden weiteren Ritt", berichtet die Reiterin weiter.

 

(30.04.2019)