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Adlerflug ist tot: Champion-Deckhengst eingegangen

Adlerflug ist der Vater von Alenquer
Adlerflug ist der Vater von Alenquer

Großer Schock für die deutsche Vollblutzucht: der Champion-Deckhengst Adlerflug lebt nicht mehr.

Das hat Lars-Wilhelm Baumgarten, der Manager des Syndikates des Hengstes, mitgeteilt.

Um 17:50 Uhr ist der In the Wings Sohn in seiner Box im Gestüt Schlenderhan am Ostermontag plötzlich und unerwartet verstorben.

Der 17-jährige Derbysieger hatte noch um 16:45 Uhr eine Stute gedeckt und fiel nach der Rückkehr in seiner Box durch starke Unruhe auf. Wenig später ist er eingegangen.

Tierarzt Dr. Rainer Krapp war sofort vor Ort, konnte aber nur noch den Tod des Hengstes feststellen.

„Eine genaue Untersuchung wird in einer tierärztlichen Hochschule stattfinden”, so der völlig geschockte Schlenderhan Gestütsmanager Gebhard Apelt.

Das Adlerflug-Syndikat aus den Gestüten Harzburg, Schlenderhan, Brümmerhof, Görlsdorf und Bona sowie von Gregor Vischer war der Besitzer des Champion-Deckhengstes, der in diesem Jahr für 16.000 Euro gedeckt hat.

Der In-the-Wings-Sohn stellt in 2020 mit In Swoop (101 GAG) den besten dreijährigen Steher weltweit. Darüber hinaus ist er Vater von Deutschlands aktuell besten Pferden, Torquator Tasso (99 GAG) und Dicaprio (98,5 GAG).

Adlerflug lebte in Schlenderhan in der Box des Jahrhundert-Deckhengstes Monsun. Er war 2020 erstmals Champion der Vaterpferde in Deutschland und das mit einer sehr kleinen Anzahl an Nachkommen.

 

(05.04.2021)